Letzte Nachrichten
Nach Putin-Rufen: UEFA bestraft Fenerbahce
Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat den türkischen Rekordmeister Fenerbahce Istanbul wegen der "Putin-Rufe" seiner Fans zu einer Geldstrafe von 50.000 Euro verurteilt. Wie die UEFA am Freitag bekannt gab, wurde der Verein zudem mit einer Teil-Aussperrung seiner Fans auf Bewährung belegt. Als Begründung wurde das Werfen von Gegenständen und die Übermittlung einer provokativen Botschaft mit beleidigendem Charakter genannt.
Britische Justiz lehnt Verlegung von hirntotem Jungen in Hospiz ab
Nach erfolglosem Kampf für die weitere Beatmung eines als hirntot eingestuften Zwölfjährigen in Großbritannien sind dessen Eltern auch in dem Versuch gescheitert, ihren Sohn in ein Sterbehospiz verlegen zu lassen. Ein Berufungsgericht in London wies am Freitagabend eine Beschwerde der Eltern gegen die Entscheidung einer Richterin ab, die die Verlegung des zwölfjährigen Archie abgelehnt hatte. Nach Angaben einer christlichen Organisation sollen die lebenserhaltenden Maßnahmen nun am Samstagmorgen eingestellt werden.
Premier League: Arsenal müht sich zum Auftaktsieg
Der englische Fußball-Topklub FC Arsenal hat zum Auftakt der neuen Premier-League-Saison das erste Erfolgserlebnis gefeiert. Im Londoner Stadt-Derby setzten sich die Gunners gegen Crystal Palace mit 2:0 (1:0) durch. Das 1:0 erzielte der Brasilianer Gabriel Martinelli (20.), Marc Guehi unterlief zudem ein Eigentor (85).
Machtdemonstration zum Start: Bayern deklassiert Frankfurt
Dauerchampion Bayern München hat mit einer beeindruckenden Machtdemonstration und Fußball nahe der Perfektion die Jagd nach der elften Meisterschaft in Folge eröffnet. Das Team von Trainer Julian Nagelsmann überrannte den chancenlosen Europa-League-Sieger Eintracht Frankfurt beim 6:1 (5:0) im teils atemberaubenden Auftaktspiel der 60. Bundesliga-Saison - und sendete damit gleich das erste ganz dicke Ausrufezeichen an die Konkurrenz.
Selenskyj: Russland muss Verantwortung für Angriffe an Atomkraftwerk übernehmen
Nach Angriffen in der Nähe eines Reaktors im Kernkraftwerk Saporischschja im Süden der Ukraine hat Präsident Wolodymyr Selenskyj Russland aufgefordert, die Verantwortung für den "Terrorakt" zu übernehmen. "Heute haben die Besatzer eine weitere äußerst riskante Situation für ganz Europa geschaffen", sagte Selenskyj am Freitag in seiner täglichen Videoansprache. "Sie haben das Kernkraftwerk Saporischschja zweimal angegriffen."
Putin und Erdogan vereinbaren engere Zusammenarbeit bei Wirtschaft und Energie
Der russische Präsident Wladimir Putin und der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan haben sich nach Angaben des Kremls auf eine verstärkte Zusammenarbeit unter anderem bei Wirtschaft und Energie geeinigt. Bei ihrem Treffen in Sotschi am Schwarzen Meer vereinbarten die Staatschefs laut Kreml "trotz der derzeitigen regionalen und globalen Herausforderungen" einen Ausbau der Beziehungen zwischen beiden Ländern.
Vatikan setzt Sanierung seines Haushalts fort
Unter anderem mit dem Verkauf weiterer Besitztümer hat der Vatikan seinen Haushalt weiter saniert. Der Kirchenstaat erreichte vergangenes Jahr einen fast ausgeglichenen Haushalt, wie das Wirtschaftssekretariat des Vatikans am Freitag mitteilte. Statt des erwarteten Defizits von 33 Millionen Euro habe das Minus nur drei Millionen Euro betragen - bei einem Jahresbudget von 1,1 Milliarden Euro.
Tischtennis: Düsseldorfer Champions-League-Sieg aberkannt
Der deutsche Tischtennis-Star Timo Boll und sein Klub Borussia Düsseldorf sind endgültig als Champions-League-Sieger der Saison 2021/22 abgesetzt worden. Die Europäische Tischtennis Union (ETTU) entschied am Freitag nach einem juristischen Hickhack, dass es für die betreffende Saison keinen Titelträger geben wird. "Jetzt gibt es ein Urteil und das akzeptieren wir", sagte Borussia-Manager Andreas Preuß.
Mindestens 15 Tote bei israelischen Luftangriffen im Gazastreifen
Bei israelischen Luftangriffen im Gazastreifen sind nach israelischen Militärangaben mindestens 15 Menschen getötet worden, darunter ein ranghohes Mitglied der militanten Palästinenserorganisation Islamischer Dschihad. Israels Regierungschef Jair Lapid sprach am Freitagabend von einem "präzisen Anti-Terror-Einsatz", um eine "unmittelbare Bedrohung" abzuwehren. Der Islamische Dschihad warf Israel dagegen vor, einen "Krieg gegen unser Volk" begonnen zu haben. Palästinensische Kämpfer feuerten am Abend aus dem Gazastreifen Raketen in Richtung Israel.
Löscharbeiten im Grunewald in der Nacht unterbrochen - Sperrkreis bleibt
Die Feuerwehr hat beim Löschen des Großbrands im Berliner Grunewald am Freitag große Fortschritte gemacht, der Brand konnte jedoch noch nicht vollständig gelöscht werden. In der Nacht zu Samstag pausieren die Löscharbeiten, wie ein Feuerwehrsprecher der Nachrichtenagentur AFP am Freitagabend mitteilte. Demnach waren zuvor rund 250 Löschkräfte und ein Feuerlöschboot im Einsatz.
Fürth weiter ohne Sieg - erste Niederlage für Düsseldorf
Erstliga-Absteiger SpVgg Greuther Fürth kommt in der 2. Fußball-Bundesliga weiter nicht in Fahrt. Nach der Derby-Pleite gegen den 1. FC Nürnberg und dem peinlichen Pokalaus gegen die Stuttgarter Kickers kamen die Franken auch gegen den Karlsruher SC nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus. Die Tore erzielten Fürths Ragnar Ache (57.) und KSC-Mittelfeldspieler Marvin Wanitzek (66.).
Erste Niederlage für Düsseldorf - 0:1 in Sandhausen
Fortuna Düsseldorf hat erstmals Punkte liegen gelassen und die Tabellenführung in der 2. Fußball-Bundesliga verpasst. Die Rheinländer kassierten zum Auftakt des dritten Spieltags beim SV Sandhausen mit einem 0:1 (0:0) ihre erste Saisonniederlage.
Remis im Krisenduell: Fürth und KSC treten auf der Stelle
Erstliga-Absteiger SpVgg Greuther Fürth kommt in der 2. Fußball-Bundesliga weiter nicht in Fahrt. Nach der Derby-Pleite gegen den 1. FC Nürnberg und dem peinlichen Pokalaus gegen die Stuttgarter Kickers, kamen die Franken auch gegen den Karlsruher SC nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus. Die Tore erzielten Fürths Ragnar Ache (57.) und KSC-Mittelfeldspieler Marvin Wanitzek (66.).
Achttägiger Streik in Großbritanniens größtem Containerhafen geplant
Die Arbeiter in Großbritanniens größtem Containerhafen Felixstowe haben einen gut einwöchigen Streik angekündigt. Mehr als 1900 der 2500 Hafenarbeiter legten die Arbeit vom 21. bis zum 29. August nieder, teilte die Gewerkschaft Unite am Freitag mit. Sie fordern demnach eine Lohnerhöhung um sieben Prozent. Damit blieben sie unter der stetig steigenden Inflationsrate, hob die Gewerkschaft hervor.
Elon Musk wirft Twitter in Gegenklage Betrug bei Übernahmegeschäft vor
Im Streit um eine Übernahme von Twitter hat der Kurzbotschaftendienst dem High-Tech-Milliardär Elon Musk unglaubwürdige Vorwürfe vorgehalten. Musks Aussage, er sei von Twitter "hereingelegt" worden, sei "unglaubwürdig" und widerspreche den Fakten, erklärte Twitter am Donnerstag. Die zunächst als vertraulich gekennzeichnete Gegenklage, in welcher der Tesla-Chef Twitter Betrug vorwirft, wurde nun veröffentlicht.
Kreml: Putin und Erdogan vereinbaren engere Zusammenarbeit bei Wirtschaft und Energie
Der russische Präsident Wladimir Putin und der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan haben sich nach Angaben des Kremls auf eine verstärkte Zusammenarbeit in Wirtschafts- und Energiefragen geeinigt. Bei ihrem Treffen in Sotschi am Schwarzen Meer einigten sich die beiden laut Kreml "trotz der derzeitigen regionalen und globalen Herausforderungen" auf einen Ausbau der Beziehungen zwischen beiden Ländern. Dazu gehöre ein Ausbau der Handelsbeziehungen und eine verstärkte Zusammenarbeit bei Wirtschaft und Energie.
China stoppt wegen Taiwan-Krise Zusammenarbeit mit den USA in wichtigen Bereichen
In der eskalierenden Taiwan-Krise hat China seine Zusammenarbeit mit den USA in wichtigen Bereichen wie Klimaschutz und Verteidigung gestoppt. Peking setze den Austausch mit den USA über den Klimawandel aus und sage ein Gespräch zwischen Militärführern sowie zwei Sicherheitstreffen ab, erklärte das chinesische Außenministerium am Freitag. Die als Reaktion auf den Taiwan-Besuch der US-Spitzenpolitikerin Nancy Pelosi am Donnerstag gestarteten chinesischen Militärmanöver rund um Taiwan laufen derweil weiter.
Brite Hayter gewinnt Polen-Rundfahrt
Der britische Radprofi Ethan Hayter hat die Polen-Rundfahrt gewonnen. Beim Tagessieg des französischen Sprinters Arnaud Demare auf der abschließenden Etappe der einwöchigen Tour reichte dem 23-Jährigen vom Team Ineos Grenadiers eine Ankunft im Feld zur Verteidigung des Gelben Trikots.
Gemeinde schließt zur Abschreckung Berghütten auf Route zum Mont-Blanc-Gipfel
Nach gefährlichen Steinschlägen sind in den französischen Alpen zwei bei Bergsteigern beliebte Schutzhütten auf dem Weg zum Mont-Blanc-Gipfel geschlossen worden. Das Bürgermeisteramt von Saint-Gervais am Fuß des Mont Blanc erklärte am Freitag, Kletterer seien "in tödlicher Gefahr" durch Felsen und Splitter, die sich aufgrund des trockenen Wetters lösten und aus der Höhe herabstürzten.
Tote bei israelischen Luftangriffen im Gazastreifen
Bei israelischen Luftangriffen im Gazastreifen sind nach israelischen Militärangaben mindestens 15 Menschen getötet worden, darunter ein ranghohes Mitglied des Islamischen Dschihad. Nach Armeeangaben richteten sich die Angriffe am Freitag gezielt gegen Kämpfer der militanten Palästinenserorganisation. Der Islamische Dschihad warf Israel dagegen vor, einen "Krieg gegen unser Volk" begonnen zu haben. Die im Gazastreifen herrschende Hamas rief zum Kampf gegen Israel auf.
Kanada verbietet Import von Handfeuerwaffen
Kanada verbietet die Einfuhr von Handfeuerwaffen in das Land. Solche Waffen "haben nur einen einzigen Zweck, nämlich Menschen zu töten", sagte der Minister für öffentliche Sicherheit, Marco Mendicino, am Freitag bei einer Pressekonferenz in Etobicoke, einem Vorort von Toronto. Es handele sich um ein "vorübergehendes Verbot", das ab dem 19. August für Privatpersonen und Unternehmen gelte, und zwar bis zum Inkrafttreten eines "nationalen Einfrieren" des Handfeuerwaffen-Besitzes.
Ausgangssperre in Mykolajiw soll gegen Kollaborateure helfen
In der unter heftigem russischen Beschuss stehenden Stadt Mykolajiw im Süden der Ukraine ist eine Ausgangssperre verhängt worden. Die Ausgangssperre gilt von 23.00 Uhr (22.00 Uhr MESZ) am Freitag bis 05.00 Uhr am Montag und soll bei der Entdeckung russischer Kollaborateure helfen, wie der Gouverneur der Region, Vitali Kim, am Freitag in einer Videobotschaft auf seinem Telegram-Kanal ankündigte. "Wir werden das Notwendige tun, auch in Bezug auf Bürger, die mit der russischen Seite zusammenarbeiten", sagte er.
Gas-Notfallplan der EU tritt kommende Woche in Kraft
Der Ende Juli vereinbarte Gas-Notfallplan der EU tritt kommende Woche in Kraft. Die Mitgliedsländer hätten den Plan formell angenommen, teilte die tschechische EU-Ratspräsidentschaft am Freitag in Brüssel mit. Er werde nun zu Beginn der kommenden Woche im Amtsblatt der EU veröffentlicht und trete am Folgetag in Kraft. Der Plan sieht freiwillige Einsparungen im Winter in Höhe von 15 Prozent pro Land vor.
Grüne schlagen Regionalticket für 29 Euro und Deutschlandticket für 49 Euro vor
In der Diskussion um eine Nachfolgeregelung für das Neun-Euro-Ticket schlagen die Grünen gleich zwei günstige Fahrkarten für alle vor: ein Regionalticket für 29 Euro pro Monat und ein Deutschlandticket für 49 Euro im Monat. Das geht aus einem gemeinsamen Papier von Partei, Fraktion und dem nordrhein-westfälischen Verkehrsminister Oliver Krischer hervor, das der Nachrichtenagentur AFP am Freitag vorlag. Finanzieren wollen die Grünen die Tickets über einen "Abbau" des Dienstwagenprivilegs.
"Weißhäutige" Kämpfer laut UN-Report in Tötung von Zivilisten in Mali verwickelt
An der Tötung von 33 Zivilisten in Mali im März waren nach UN-Angaben die malische Armee sowie auch "weißhäutige Soldaten" beteiligt. Eine "Gruppe weißhäutiger Soldaten" habe die Männer in einem Dorf nahe der Grenze zu Mauretanien zusammengetrieben, bevor diese getötet worden seien, heißt es in einem UN-Bericht, den die Nachrichtenagentur AFP am Freitag einsehen konnte.
Johnson auf verspäteter Hochzeitsreise in Slowenien
Großbritanniens scheidender Premierminister Boris Johnson ist mit seiner Frau Carrie zu verspäteten Flitterwochen nach Slowenien gereist. Johnson, der im Mai 2021 während des Corona-Lockdowns geheiratet und erst Ende Juli groß gefeiert hatte, sei seit Mittwoch auf Hochzeitsreise, bestätigte die Londoner Downing Street am Freitag. Mitarbeiter Johnsons wollten das Ziel der Hochzeitsreise nicht nennen. Die britische Botschaft in Ljubljana bestätigte aber, dass Johnson zu einem Privatbesuch nach Slowenien gereist sei.
Regierung einigt sich auf Gasumlage - Hohe Zusatzkosten für Bürger und Firmen
Wer Erdgas verbraucht, muss ab Herbst sehr viel mehr dafür zahlen. Gas-Importeure wie Uniper und RWE können ab Oktober den allergrößten Teil ihrer hohen Zusatzkosten weiterreichen. Das Bundeskabinett verabschiedete die Gasumlage, mit der die "Versorgungssicherheit für die Bürgerinnen und Bürger sowie die Wirtschaft" aufrecht erhalten werden soll. Die Regierung prüft, wie dabei auf die Mehrwertsteuer verzichtet werden kann.
Gesundheitsminister Lauterbach an Corona erkrankt
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat sich mit dem Coronavirus infiziert. "Bin leider trotz großer Vorsicht an Corona erkrankt. Trotz 4. Impfung", schrieb Lauterbach am Freitag auf Twitter. Die Symptome seien "noch leicht". Zur Vermeidung von Komplikationen nehme er das Covid-Medikament Paxlovid.
US-Arbeitslosenquote fällt auf Vorkrisenniveau von 3,5 Prozent
In den USA hat die Arbeitslosenquote im Juli wieder das Niveau von vor der Corona-Krise erreicht. Die Quote sank im Vormonatsvergleich um 0,1 Punkte auf 3,5 Prozent, wie das US-Arbeitsministerium am Freitag mitteilte. Das ist der niedrigste Wert seit rund 50 Jahren.
Putin spricht sich für stärkere wirtschaftliche Zusammenarbeit mit der Türkei aus
Russlands Präsident Wladimir Putin hat sich bei seinem Treffen mit dem türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan für die Unterzeichnung eines Abkommens zur Stärkung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit beider Länder ausgesprochen. "Ich hoffe, dass wir heute ein entsprechendes Memorandum über die Entwicklung unserer Handels- und Wirtschaftsbeziehungen unterzeichnen können", sagte Putin am Freitag bei dem Treffen in der russischen Schwarzmeer-Hafenstadt Sotschi.
Frau rast wegen Friseurtermins 60 Stundenkilometer zu schnell durch Dortmund
Weil sie wegen ihrer anstehenden Hochzeit dringend zum Friseur wollte, ist eine Frau in Dortmund 60 Stundenkilometer zu schnell gefahren. Die Beamten blitzten die 25-Jährige bei einer Kontrolle, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Demnach war die Frau am Donnerstag mit 110 Kilometern in der Stunde unterwegs - erlaubt waren aber nur 50.
Journalistin Owsjannikowa nennt ihre Rückkehr nach Moskau "Russisch Roulette"
Die durch ihren Live-Protest gegen den russischen Militäreinsatz in der Ukraine bekannt gewordene Fernsehjournalistin Marina Owsjannikowa hat ihre Rückkehr nach Moskau mit einer Partie Russisch Roulette verglichen. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP sagte die 44-Jährige, sie wisse, dass sie jederzeit festgenommen werden könne: "Ich habe mich entschieden, Russisch Roulette zu spielen." Sie sei "eine Kämpferin" und habe "trotz der Einschüchterungen keine Angst".