Letzte Nachrichten
Ausschreitungen in Frankreich dauern an
Nach dem tödlichen Schuss eines Polizisten auf einen 17-Jährigen dauern die gewaltsamen Ausschreitungen in Frankreich an. In mehreren Städten lieferten sich vorwiegend junge Randalierer in der Nacht zum Samstag Zusammenstöße mit der Polizei. In der vierten Nacht in Folge zündeten Demonstranten Fahrzeuge an und plünderten oder zerstörten Geschäfte. Nach Angaben des Innenministeriums wurden mehr als 1300 Menschen festgenommen. Präsident Emmanuel Macron verschob wegen der Krise einen ab Sonntag geplanten Staatsbesuch in Deutschland.
Verstappen Sprintsieger in Spielberg - Hülkenberg Sechster
Max Verstappen ist weiter nicht zu stoppen. Der Formel-1-Weltmeister gewann souverän den Sprint in Spielberg und setzte die Erfolgsserie von Red Bull in diesem Jahr fort. Alle acht bisherigen Grand Prix und beide Sprints wurden nun vom Weltmeisterteam gewonnen. Für Verstappen war es der vierte Sprinterfolg im achten Anlauf.
TK-Chef fordert Gewinn-Deckel für Pharmafirmen
Angesichts steigender Preise für Arzneimittel hat der Chef der Techniker Krankenkasse, Jens Baas, einen "Gewinn-Deckel" für Pharmaunternehmen gefordert. "Wir brauchen für die Zukunft faire Preise für neue Arzneimittel, bestehend aus den tatsächlich anfallenden Kosten und einer gesellschaftlich akzeptablen Marge", sagte Baas am Samstag dem "Handelsblatt". "Dann sollten Kassen nur noch für Medikamente bezahlen, deren Hersteller diesen Gewinn-Deckel akzeptieren."
Zehntausende demonstrieren bei Pride-Parade in Südkoreas Hauptstadt Seoul
Zehntausende Südkoreaner sind am Samstag in Seoul bei einer Pride-Parade für die Rechte von LGBTQ-Menschen auf die Straße gegangen. Erstmals seit 2015 konnten die Teilnehmer einer der größten Pride-Paraden in Asien sich nicht auf einem seit 2015 für die Feierlichkeiten genutzten zentralen Platz versammeln - dort fand stattdessen eine Gegendemonstration statt.
Gusmão als neuer Ministerpräsident von Osttimor vereidigt
Der frühere Unabhängigkeitskämpfer, Präsident und Regierungschef Osttimors, Xanana Gusmão, ist erneut als Ministerpräsident vereidigt worden. Der 77-Jährige legte am Samstag in Dili den Amtseid ab. In seiner Antrittsrede versprach Gusmão, die Wirtschaft des Landes anzukurbeln sowie für mehr Wohlstand und bessere Bildung zu sorgen.
DGB-Chefin: Mindestlohnanstieg von 41 Cent "Schlag ins Gesicht" der Betroffenen
Die Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB), Yasmin Fahimi, hat die geplante Mindestlohnerhöhung von 41 Cent scharf kritisiert. "Diese Mini-Erhöhung ist ein Schlag ins Gesicht von fast sechs Millionen Beschäftigten, die hierzulande zum Mindestlohn arbeiten", sagte Fahimi der "Bild am Sonntag". Die Arbeitgeber hätten den gesetzlich neu festgelegten Mindestlohn aus dem vergangenen Jahr "einfach missachtet" und die Inflationsrate komplett ignoriert. Deutschlands Mindestlohn liege damit unter der EU-Mindestlohn-Richtlinie von 13,53 Euro.
Macron verschiebt Staatsbesuch in Deutschland wegen Unruhen in Frankreich
Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron hat wegen der Unruhen in Frankreich seinen ab Sonntag geplanten Staatsbesuch in Deutschland verschoben. Er habe Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in einem Telefongespräch erklärt, dass er die kommenden Tage lieber in Frankreich bleiben wolle, teilte das Präsidialamt am Samstag in Paris mit. Steinmeier betonte, er habe "vollstes Verständnis".
Niederländischer König bittet wegen Sklaverei um Entschuldigung
Der niederländische König Willem-Alexander hat für die Verwicklung seines Landes in die Sklaverei offiziell um Entschuldigung gebeten. Er fühle sich "persönlich und zutiefst betroffen", sagte der 56-jährige Monarch am Samstag bei einer Gedenkveranstaltung zum 150. Jahrestag der Abschaffung der Sklaverei in den niederländischen Kolonien.
Erklärung: Kiews EU-Beitrittskandidatur eine Priorität des neuen Ratsvorsitzes
Die EU-Beitrittskandidatur der Ukraine soll eine der Prioritäten der spanischen EU-Ratspräsidentschaft werden. Spanien "bekräftigt seine Unterstützung für die EU-Beitrittskandidatur der Ukraine", hieß es in einer gemeinsamen Erklärung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und des spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez vom Samstag. Bei einer Pressekonferenz in Kiew warf Selenskyj "manchen" westlichen Partnern vor, sich bei den Plänen zur Ausbildung von Kampfpiloten zu viel Zeit zu lassen.
CHIO: Deutsche Dressurmannschaft wieder die Nummer eins
Die deutsche Dressurmannschaft hat beim CHIO in Aachen nach einem Ausrutscher im vergangenen Jahr wieder die Spitze der Nationen eingenommen. Angeführt von Doppel-Olympiasiegerin Jessica von Bredow-Werndl (Aubenhausen) setzte sich die deutsche Equipe nach dem Grand Prix Special in der Länderwertung vor Titelverteidiger Dänemark und Großbritannien durch.
SPD wirbt für Kompromiss zu Heizungsgesetz
Nach der Verständigung in der Ampel-Koalition auf die Ausgestaltung des Heizungsgesetzes wirbt die SPD um Akzeptanz des Vorhabens. Parteichefin Saskia Esken sprach am Wochenende von einem "sozial gerechten und praxistauglichen Gesetz". Auch die FDP zeigte sich zufrieden. Es sei ein "Kraftakt" nötig gewesen, an dessen Ende aber eine praktikable Lösung stehe.
Parteitage von SPD und Grünen in Bremen billigen neue rot-grün-rote Koalition
Sieben Wochen nach der Bürgerschaftswahl in Bremen haben am Samstag zunächst SPD und Grüne den Weg für eine Neuauflage ihrer rot-grün-roten Koalition mit den Linken im kleinsten deutschen Bundesland freigemacht. Parteitage stimmten der in den vergangenen Wochen zwischen Vertreterinnen und Vertretern der drei Parteien ausgehandelten und am Montag vorgestellten Vereinbarung zu, wie SPD und Grüne mitteilten. Am Sonntag berät ein Parteitag der Linken.
Macron verschiebt wegen Lage in Frankreich Staatsbesuch in Deutschland
Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron verschiebt wegen der Unruhen in Frankreich seinen ab Sonntag geplanten Staatsbesuch in Deutschland. Macron habe mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier telefoniert und ihn über die Situation in seinem Land unterrichtet, teilte das Bundespräsidialamt am Samstag in Berlin mit. Der Besuch solle baldmöglichst nachgeholt werden. Das Präsidialamt in Paris bestätigte die Angaben und betonte, Macron wolle die nächsten Tage in Frankreich bleiben.
Bericht: Pechstein fragte vor Auftritt bei CDU Vorgesetzte nicht um Erlaubnis
Die Bundespolizistin Claudia Pechstein hat vor ihrem umstrittenen Auftritt bei einem CDU-Konvent einem Bericht zufolge nicht um Erlaubnis gefragt, ob sie dort in Uniform erscheinen dürfe. "Frau Pechstein hat ihren Auftritt den aktuell zuständigen Vorgesetzten gegenüber nicht angezeigt, das heißt weder der Hundertschaftsführung noch der Abteilungsführung", zitierten die RND-Zeitungen am Samstag aus der Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Grünen-Anfrage.
Kanuslalom: Gold für Funk bei den Europaspielen
Kanuslalom-Olympiasiegerin Ricarda Funk (Bad Neuenahr) hat auch bei den Europaspielen im polnischen Krakau Gold gewonnen. Die 31-Jährige gewann im Einer-Kajak in 99,09 Sekunden vor der Lokalmatadorin Klaudia Zwolinska (101,06 Sekunden) und der Tschechin Tereza Fiserova (102,34).
Experten sagen auch für 2024 sattes Rentenplus voraus
Nach der spürbaren Rentenerhöhung in diesem Jahr erwarten Experten auch für das kommende Jahr eine kräftige Anhebung der Bezüge. "Ab Mitte 2024 bekommen Rentner ein Plus von mindestens 5,5 bis sechs Prozent", sagte der Freiburger Sozialexperte Bernd Raffelhüschen der "Bild"-Zeitung vom Samstag. Der Ökonom Jens Boysen-Hogrefe vom Kieler Institut für Weltwirtschaft hält ebenfalls sechs Prozent Rentenplus 2024 oder sogar mehr für möglich.
Mehr als 1300 Menschen in vierter Nacht der Unruhen in Frankreich festgenommen
Nach dem tödlichen Schuss eines Polizisten auf einen 17-Jährigen ist es in Frankreich in der vierten Nacht in Folge zu gewaltsamen Ausschreitungen gekommen. Landesweit wurden dabei 1311 Menschen festgenommen, erklärte das französische Innenministerium am Samstag. In der Nacht wurden nach ersten Informationen 79 Polizisten und Gendarmen verletzt. Nach Angaben der Regierung nahm die Gewalt jedoch insgesamt ab.
Botsuana und De Beers einigen sich auf weitere Zusammenarbeit bei Diamantenhandel
Nach monatelangen Verhandlungen hat sich der südafrikanische Staat Botsuana, der größte Diamantenproduzent des Kontinents, mit dem Diamantenriesen De Beers auf eine weitere Zusammenarbeit geeinigt. Die Regierung Botsuanas und der De-Beers-Mutterkonzern Anglo American hätten eine "Grundsatzvereinbarung" getroffen, erklärten beide Seiten am Freitagabend. Der bestehende Vertrag lief bis zur Nacht zum Samstag.
Spanischer Regierungschef nach eigenen Angaben in Kiew angekommen
Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez ist nach eigenen Angaben am Samstagvormittag in Kiew eingetroffen, um sich mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zu treffen. "Ich wollte, dass der erste Akt der spanischen Präsidentschaft des Rates der Europäischen Union in der Ukraine stattfindet", schrieb Sánchez im Onlinedienst Twitter. Er werde "die Solidarität von ganz Europa" übermitteln.
Bericht: Polizei warnt vor zunehmendem Diebstahl von Wärmepumpen
Die Polizei warnt einem Bericht zufolge vor der Zunahme des Diebstahls von Wärmepumpen. Die teuren und schweren Geräte könnten zunehmend zum Ziel von Kriminellen werden, schreibt der "Spiegel" in seiner neuen Ausgabe unter Berufung auf das Landeskriminalamt Baden-Württemberg. Die Behörde rechnet damit, "dass in diesem Deliktsbereich zukünftig ein Anstieg zu verzeichnen sein wird". Für die Pumpen gebe es einen Absatzmarkt "in weiten Teilen der Welt".
Scholz mahnt mehr Respekt und Zusammenhalt in der Gesellschaft an
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat mehr Respekt und Zusammenhalt in der Gesellschaft angemahnt. In seinem Video-Podcast "Kanzler kompakt" vom Samstag verwies er auf die Anhebung des Mindestlohns und den Rentenanstieg. Dahinter stehe: "Es braucht unbedingt mehr Respekt in unserer Gesellschaft, mehr Anerkennung und mehr Augenhöhe". Notwendig sei auch "wieder mehr Gelassenheit im Umgang mit anderen Ansichten und Lebensstilen", fügte Scholz hinzu.
Hertha-Präsident: "Die Revolution hat schon begonnen"
Präsident Kay Bernstein vom Bundesliga-Absteiger Hertha BSC sieht den Umsturz des "korrupten Systems" Fußball als unausweichlich an. "Die Revolution hat schon begonnen", sagte der frühere Hertha-Ultra im Interview mit n-tv.de. "Wir brauchen neue Regeln für einen nachhaltigen und wettbewerbsfähigen Fußball. Die gelten dann für alle. Keine Hinterzimmer mehr."
US-Beamter: CIA-Chef Burns zu heimlichen Gesprächen in die Ukraine gereist
Der Chef des US-Auslandsgeheimdienstes CIA, William Burns, ist nach Angaben eines US-Beamten kürzlich in die Ukraine gereist. Dort habe er Geheimdienstmitarbeiter und den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj getroffen, sagte ein US-Beamter der Nachrichtenagentur AFP. Bei seiner Reise habe Burns bekräftigt, Geheimdienstinformationen auszutauschen, "um die Ukraine bei der Verteidigung gegen russische Aggressionen zu unterstützen".
NBA: Schröder wechselt zu Toronto Raptors
Basketball-Nationalspieler Dennis Schröder hat in der NBA eine neue sportliche Heimat gefunden. Der gebürtige Braunschweiger, der in der abgelaufenen Saison für die Los Angeles Lakers auf dem Feld stand, schließt sich zur neuen Spielzeit den Toronto Raptors an. Das bestätigte Schröders Agent Mark Bartelstein dem US-amerikanischen Fernsehsender ESPN, demnach einigten sich Schröder und die Kanadier auf einen Zweijahresvertrag über 26 Millionen Dollar (24 Millionen Euro).
Streik der Hollywoodschauspieler vorerst abgewendet
Ein Streik von Schauspielerinnen und Schauspielern in Hollywood ist vorerst abgewendet. Kurz vor Ablauf einer Frist um Mitternacht in der Nacht zum Samstag (Ortszeit) willigte die Schauspielergewerkschaft Screen Actors Guild (SAG-AFTRA) in eine Verlängerung des Zeitraums für die Verhandlungen mit den großen Studios ein. Der derzeitige Tarifvertrag wurde bis zum 12. Juli verlängert - und entsprechend die Zeitgrenze für die Verhandlungen, wie die Gewerkschaft mitteilte.
Hülkenberg zu Haas: "Zeichen, dass die Ehe weitergeht"
Nico Hülkenberg sieht seine Zukunft in der Formel 1 auch im kommenden Jahr beim Haas-Rennstall. "Aktuell stehen die Sterne und die Zeichen so, dass die Ehe weitergehen wird", sagte der 35-Jährige im neuen Format "30 Minuten", das am Samstag nach dem Sprintrennen in Spielberg um 17.30 Uhr bei Sky Sport F1 erstmals ausgestrahlt wird.
Fast bei Union Berlin: Schäfer enthüllt Anekdote um Kane
Dass Fußball-Rekordmeister Bayern München derzeit um Englands Superstar Harry Kane (29) von Tottenham Hotspur buhlt, ist bekannt. Allerdings war nur wenigen geläufig, dass vor zig Jahren der Angreifer als damaliger Teenager fast beim heutigen Bundesligisten Union Berlin gelandet wäre.
Horner kritisiert Perez - FIA wirbt um Verständnis
Stallkollege Max Verstappen und auch Red-Bull-Berater Helmut Marko stellten sich vor Sergio Perez - Teamchef Christian Horner scheint nach dem vierten verpatzten Qualifying des Mexikaners in Folge aber allmählich die Geduld auszugehen. "Er hatte die Pace, er hatte ein Auto, das mit Leichtigkeit in die erste oder zweite Startreihe fahren kann, er konnte Max' Zeiten halten - also bleib innerhalb der weißen Linien", wetterte Horner nach dem Qualifying von Spielberg bei Sky UK.
Karriere-Ende? Kroos möchte kein "Negativ-Beispiel" werden
Toni Kroos möchte zum Zeitpunkt seines Karriere-Endes noch "auf einem wirklich guten Niveau" Fußball spielen. "Es gibt das ein oder andere Negativ-Beispiel, weil man einfach nicht loslassen kann", sagte der 33-Jährige im Gespräch mit RTL/ntv. Kroos hatte seinen auslaufenden Vertrag bei Real Madrid erst nach dem Saisonende bis 2024 verlängert.
Heuberger warnt vor Serbien: "Geballte Angriffspower"
Junioren-Bundestrainer Martin Heuberger hat vor dem Halbfinalgegner der deutschen U21-Handballer bei der Heim-WM gewarnt. Sein Team müsse sich gegen Serbien (18.00 Uhr/Eurosport) auf "geballte Angriffspower" und "sehr gute Rückraumspieler" einstellen, sagte der 59-Jährige: "Wir müssen sehr viel investieren, sehr viel tun."
Ausschreitungen die vierte Nacht in Folge in Frankreich
Nach dem Tod eines 17-Jährigen durch eine Polizeikugel ist es in Frankreich in der vierten Nacht in Folge zu Ausschreitungen gekommen. Allerdings hatte die Gewalt nach Angaben von Innenminister Gérald Darmanin eine "deutlich geringere Intensität" als in den Vornächten. Nach seiner Zwischenbilanz von etwa 02.30 Uhr MESZ wurden bis dahin 471 Menschen festgenommen, in der Nacht davor waren es insgesamt fast 900 gewesen.
Iran verweigert Merz Besuch von zum Tode verurteiltem Oppositionellen Sharmahd
Die iranische Regierung hat die Bitte von CDU-Chef Friedrich Merz abgelehnt, den zum Tode verurteilten deutsch-iranischen Oppositionellen Jamshid Sharmahd im Gefängnis zu besuchen. Wie Merz der Nachrichtenagentur AFP am Freitag sagte, wurde sein dazu gestellter Antrag auf Einreise nach mehreren Monaten Bearbeitungszeit zurückgewiesen.