Letzte Nachrichten
Popsängerin Adele ruft Fans zum Verzicht auf Schmeißen von Gegenständen auf
Die britische Popsängerin Adele hat ihre Fans dazu aufgerufen, bei Konzerten keine Gegenstände auf die Bühne zu werfen. Sie werde das nicht akzeptieren, warnte die 35-Jährige in einem Online-Video. Zuletzt waren wiederholt Auftritte von Musikern durch das Werfen von Gegenständen gestört worden. Dabei gab es auch Verletzungen. So wurde die Sängerin Bebe Rexha im Juni in New York von einem geworfenen Telefon am Auge getroffen.
Frankfurt holt Ex-Kölner Skhiri
Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt hat sich die Dienste das langjährigen Kölner Mittelfeldchefs Ellyes Skhiri gesichert. Die Eintracht verkündete den Deal am Mittwochabend, Skhiri, dessen Vertrag beim FC ausgelaufen war, unterschrieb bis 2027 bei den Hessen. Zuvor hatte sich der Tunesier mit einem langen Post von den Kölner Fans verabschiedet. Der 28 Jahre alte defensive Mittelfeldspieler hatte seit 2019 für Köln gespielt.
Souveräner Sieg gegen Israel: Englands U21 im EM-Finale
Englands U21-Fußballer sind ihrer Favoritenrolle gerecht geworden und stehen als erster Finalteilnehmer der EM in Georgien und Rumänien fest. Die Young Lions gewannen ihr Halbfinale in Batumi gegen Überraschungsteam Israel souverän mit 3:0 (1:0) und spielen nun am Samstag (18.00 Uhr/Sat.1) um den dritten EM-Titel nach 1982 und 1984. Die Israelis dürfen trotz des Ausscheidens die Olympia-Quali für Paris 2024 feiern.
Bericht: Bundespolizei leitet Disziplinarverfahren gegen Pechstein ein
Die Bundespolizei hat einem Bericht zufolge ein Disziplinarverfahren gegen Eisschnellläuferin Claudia Pechstein eingeleitet. Grund sei Pechsteins Auftritt beim CDU-Grundsatzkonvent im Juni in Dienstuniform, berichtete die "Bild" (Donnerstagsausgabe). Laut Polizeidienstvorschrift dürfe die Dienstkleidung "bei politischen Veranstaltungen nicht getragen werden", heißt es laut der Zeitung in dem Schreiben zur Einleitung des Verfahrens. Eine "Erlaubnis oder Gestattung zum Tragen der Dienstkleidung" habe nicht vorgelegen.
US-Marine verhindert versuchte Beschlagnahmung von zwei Tankschiffen durch Iran
Die US-Marine hat nach eigenen Angaben Versuche des Iran abgewehrt, im Golf von Oman zwei Tanker unter seine Kontrolle zu bringen. In einem Fall habe ein Schiff der iranischen Marine sogar das Feuer auf einen Öltanker eröffnet, erklärte die US-Marine am Mittwoch. Sie veröffentlichte auch Aufnahmen von den Vorfällen.
Ampel-Parteien blockieren Warburg-Untersuchungsausschuss im Bundestag
Die Parteien der Ampel-Regierung haben den von der Union geforderten Untersuchungsausschuss zur Steueraffäre um die Hamburger Warburg-Bank im Bundestag abgelehnt. SPD, Grüne und FDP stimmten am Mittwoch im Parlamentsplenum einer Vorlage zu, durch die das Vorhaben zurückgewiesen wird. CDU und CSU sehen darin eine gravierende Beschneidung ihrer Oppositionsrechte und hatten schon im Vorfeld der Entscheidung angekündigt, gegen die Ablehnung vor dem Bundesverfassungsgericht zu klagen.
Lage an Akw Saporischschja löst international große Besorgnis aus
Die Lage am russisch besetzten ukrainischen Atomkraftwerk Saporischschja in Der Südukraine löst international große Besorgnis aus. Nach anhaltenden Warnungen Russlands und der Ukraine vor Angriffsplänen der jeweils anderen Seite auf das größte Akw Europas forderte die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) am Mittwoch erweiterten Zugang zu der Anlage, um die "Abwesenheit von Minen oder Sprengstoff" auf dem Gebiet zu prüfen. Die Bundesregierung zeigte sich "sehr besorgt".
Bund zahlt 243 Millionen für Verfahrensbeilegung zu Pkw-Maut
Die Bundesregierung muss wegen der gescheiterten Pkw-Maut 243 Millionen Euro Schadenersatz zahlen. Der Haushaltsausschuss des Bundestags habe am Mittwoch grünes Licht gegeben für eine entsprechende Vereinbarung mit der Betreiberfirma Autoticket, sagte Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) in Berlin. Die Regierung habe damit "Schadensbegrenzung" betrieben. Sie müsse dafür aber eine "bittere Summe" zahlen.
Bahn und Gewerkschaft EVG nehmen Schlichtung am 17. Juli auf
Im festgefahrenen Tarifstreit zwischen der Gewerkschaft EVG und der Deutschen Bahn beginnt in knapp zwei Wochen die Schlichtung. Das Verfahren werde am 17. Juli starten und bis zum 31. Juli dauern, teilte die Bahn am Mittwoch mit. In dieser Zeit gelte die Friedenspflicht. "Und auch während der anschließenden Urabstimmung hat die EVG zugesichert, keine Streiks durchzuführen", hieß es weiter.
Kinder von Alain Delon verklagen Betreuerin wegen seelischer Misshandlung
Die drei Kinder des französischen Schauspielstars Alain Delon haben eine Betreuerin des 87-Jährigen wegen seelischer Misshandlung angeklagt. "Ich gehe davon aus, dass seine Schwäche ausgenutzt wurde", sagte der Anwalt Christophe Ayela am Mittwoch. Delon habe sich selber mit einer schriftlichen Erklärung an der Klage beteiligt, erklärte er.
UN-Untersuchung: Iran geht weiterhin hart gegen Protestierende vor
Der Iran geht laut einer internationalen Untersuchung weiter mit harten Strafen gegen Menschen vor, die der Beteiligung an den regierungskritischen Protesten verdächtigt werden. Besonders erschreckend sei die Hinrichtung von mittlerweile sieben Männern nach Eilverfahren und unter Folter erzwungenen Geständnissen, berichtete die Leiterin der von den Vereinten Nationen eingesetzten Untersuchungskommission, Sara Hossain, am Mittwoch vor dem UN-Menschenrechtsrat in Genf.
Wimbledon: Hanfmann verpasst große Überraschung
Nach langer Wartezeit hat Yannick Hanfmann in Wimbledon eine große Überraschung verpasst. Der 31 Jahre alte Karlsruher musste sich am Mittwoch bei der Fortsetzung seines unterbrochenen Erstrundenmatches gegen den Weltranglisten-Neunten Taylor Fritz (USA) mit 4:6, 6:2, 6:4, 5:7, 3:6 geschlagen geben.
"Spiegel": Bund zahlt 243 Millionen für Verfahrensbeilegung zu Pkw-Maut
Das gescheiterte Vorhaben einer Pkw-Maut des früheren Bundesverkehrsministers Andreas Scheuer (CSU) kostet den Steuerzahler weitere Millionen. Wie der "Spiegel" am Mittwoch berichtete, stimmten Bundesverkehrsministerium und der Haushaltsausschuss des Bundestages der Beilegung des Verfahrens zweier Unternehmen gegen den Bund durch Zahlung von 243 Millionen Euro Schadensersatz zu. Scheuer hatte den an der Umsetzung der Maut beteiligten Unternehmen die Verträge gekündigt, nachdem der Europäische Gerichtshof (EuGH) das Vorhaben gekippt hatte.
Hindley gewinnt erste Pyrenäen-Etappe der Tour
Der australische Radprofi Jai Hindley vom deutschen Team Bora-hansgrohe hat die erste von zwei Pyrenäen-Etappen der 110. Tour de France gewonnen. Hindley setzte sich nach 162,7 km in Laruns durch und eroberte damit das Gelbe Trikot.
Galtier verlässt PSG - Enrique als Nachfolger vorgestellt
Frankreichs Fußball-Meister Paris St. Germain und Trainer Christophe Galtier gehen nun auch offiziell getrennte Wege. Auf den Tag genau ein Jahr nach der Verpflichtung verkündete PSG den Abschied des 56-Jährigen, dessen Vertrag noch ein Jahr gültig war. Als Nachfolger präsentierte Paris am Nachmittag den ehemaligen Barcelona- und Spanien-Coach Luis Enrique.
Unruhen in Frankreich flauen weiter ab
Die gewaltsamen Unruhen in Frankreich sind weiter abgeflaut. "Die Lage hat sich nahezu normalisiert", sagte Premierministerin Elisabeth Borne am Mittwoch im Senat. Allerdings ermittelt die Justiz in zwei Fällen, bei denen junge Männer möglicherweise von Gummigeschossen der Polizei getroffen wurden. Ein 27-Jähriger in Marseille war in der Nacht zum Sonntag getötet worden, ein weiterer junger Mann aus Mont-Saint-Martin nahe der belgischen Grenze lag im Koma.
Zwei Tote in Niedersachsen und Niederlanden durch Sturmtief "Poly"
Beim Durchzug des Sturmtiefs "Poly" sind am Mittwoch in Niedersachsen und den Niederlanden zwei Menschen ums Leben gekommen. Umgestürzte Bäume und herabfallende Äste sorgten zudem für zahlreiche Feuerwehreinsätze sowie Einschränkungen des Bahn- und Flugverkehrs. In Deutschland war vor allem der Norden und Nordwesten von Sturm- und Orkanböen betroffen, in den Niederlanden der Norden.
Scholz: Frage nach Einkommensgrenze bei Elterngeld "sehr berechtigt"
In der Debatte um Einschnitte beim Elterngeld hat sich Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) offen für Diskussionen über die bisherige Einkommensgrenze gezeigt. Die Frage, ob 300.000 Euro die richtige Grenze sei, sei "sehr berechtigt", sagte Scholz am Mittwoch in der Regierungsbefragung im Bundestag. Finanzminister Christian Lindner (FDP) machte hingegen deutlich, dass er andere Sparmaßnahmen bevorzugen würde.
Belgiens Ex-König aus Krankenhaus entlassen
Der frühere belgische König Albert II. ist aus dem Krankenhaus entlassen worden. Der 89-Jährige verließ die Brüsseler Universitätsklinik am Mittwoch in Begleitung seiner Frau Paola, wie auf Fotos zu sehen war. Er trug eine blauen Jacke und eine Ledertasche und stützte sich auf einen Gehstock, als er sich vom Pflegepersonal verabschiedete und in ein Auto stieg.
Lindner sieht Haushalt 2024 nur als Einstieg in jahrelange Konsolidierung
Das Geld ist knapp und so wird es auch bleiben: Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) sieht den Haushaltsentwurf 2024 als Einstieg in umfassende Konsolidierungsmaßnahmen. Der Etatentwurf sei erst "der Beginn einer Trendumkehr" in Richtung der "haushaltspolitischen Normalität", sagte er nach dem Kabinettsbeschluss am Mittwoch in Berlin. Die Union warf Lindner dennoch vor, zu wenig zu sparen - ganz anders als die Linke.
IAEA-Chef tritt Sorgen wegen Einleitung von Wasser aus Akw Fukushima entgegen
Der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Rafael Grossi, hat bei einem Besuch in Japan die geplante Einleitung von aufbereitetem Kühlwasser aus dem havarierten Atomkraftwerk Fukushima ins Meer verteidigt. Bei einem Treffen mit Anwohnern und Vertretern der Präfektur Fukushima in der Stadt Iwaki betonte Grossi am Mittwoch, das Verfahren entspreche internationalen Sicherheitsstandards.
Razzia gegen Mitglieder neuer rechtsextremistischer Gruppe in Bayern
Mit einer Razzia sind Ermittler am Mittwoch in Bayern gegen zwei Mitglieder einer neuen rechtsextremistischen Gruppe vorgegangen. Zwei zunächst vorläufig festgenommene Männer kamen später wieder auf freien Fuß, wie die Polizei in Bayreuth und die Staatsanwaltschaft Coburg mitteilten. Die Männer sollen sich dem sogenannten Sturm Neustadt angeschlossen haben, der eindeutig der rechtsextremen Szene zuzuordnen sei.
UNO besorgt über drohendes Ende des Getreideabkommens zwischen Kiew und Moskau
Die Vereinten Nationen haben sich beunruhigt über das drohende Auslaufen des Abkommens zum Export ukrainischen Getreides geäußert. "Zweifellos sind wir besorgt", sagte die Direktorin der UN-Welthandels- und Entwicklungskonferenz (Unctad), Rebeca Grynspan, am Mittwoch in Genf. Schließlich sei das von der Ukraine und Russland unterzeichnete Getreideabkommen "sehr wichtig für die Lebensmittelsicherheit und für Entwicklungsländer im globalen Süden". Auch UN-Generalsekretär António Guterres hatte bereits seine Besorgnis zum Ausdruck gebracht.
US-Meteorologen: Montag und Dienstag waren die bislang heißesten Tage auf der Welt
Der Montag und Dienstag dieser Woche waren US-Meteorologen zufolge die bislang heißesten Tage auf der Welt seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Am 4. Juli sei eine durchschnittliche Temperatur von 17,18 Grad Celsius gemessen worden, erklärte die US-Ozeanografie- und Wetterbehörde NOAA am Mittwoch. Am 3. Juli lag die globale Durchschnittstemperatur demnach bei 17,01 Grad. Der bisherige Rekord von 16,92 Grad vom 24. Juli 2022 wurde damit an gleich zwei aufeinanderfolgenden Tagen übertroffen.
Bundeswehr prüft Vernichtung von Munition vor Abzug aus Mali
Beim Abzug aus dem westafrikanischen Mal prüft die Bundeswehr, in welchem Umfang Munitionsbestände vor Ort vernichtet werden müssen. "Die in Mali befindliche Munition soll nach derzeitiger Planung grundsätzlich nach Deutschland zurückgeführt werden", sagte ein Sprecher des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr am Mittwoch. Die Vernichtung sei aber für Munition vorgesehen, "die nicht lufttransportsicher oder deren Verfallsdatum in Kürze erreicht ist." Der Umfang werde derzeit ermittelt.
Lindner: Haushalt 2024 "nur der Beginn von Konsolidierungsanstrengungen"
Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) sieht den am Mittwoch im Kabinett beschlossenen Haushaltsentwurf für 2024 als Einstieg in umfassende Konsolidierungsmaßnahmen. Der Etatentwurf sei "nur der Beginn einer Trendumkehr" in Richtung der "haushaltspolitischen Normalität", sagte er in Berlin. Es handele sich hingegen noch nicht um eine "erfolgte Trendwende".
Grünen-Umweltministerin Lemke kritisiert EU-Vorschlag zur Gentechnik
Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) hat den Vorschlag der EU-Kommission zur Neuen Gentechnik scharf kritisiert. Die Pläne würden es erlauben, "dass große Mengen an gentechnisch veränderten Pflanzen ohne vorherige Risikoprüfung und ohne Kennzeichnung für die Verbraucherinnen und Verbraucher auf die Äcker und damit letztlich in die Supermärkte gebracht werden", erklärte sie am Mittwoch. "Das halte ich für falsch."
Kreml warnt vor "subversivem Akt" der Ukraine an Atomkraftwerk Saporischschja
Russland und die Ukraine haben vor Angriffsplänen der jeweils anderen Seite auf das von russischen Soldaten besetzte Atomkraftwerk Saporischschja gewarnt. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sagte am Mittwoch: "Das Risiko eines subversiven Akts durch das Regime in Kiew ist stark erhöht." Zuvor hatte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj von "gefährlichen Provokationen" russischer Soldaten in dem Kraftwerk gesprochen. Die Bundesregierung reagierte "sehr besorgt".
Scholz sieht hohe AfD-Umfragewerte im Bund als vorübergehendes Phänomen
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hält die deutlich gestiegenen Umfragewerte der AfD auf Bundesebene für ein vorübergehendes Phänomen. Er sei da "ganz zuversichtlich", sagte Scholz am Mittwoch bei einer Regierungsbefragung im Bundestag. "Sie werden bei der nächsten Bundestagswahl nicht anders abschneiden als bei der letzten."
SPD-Politiker Bovenschulte als Bremer Regierungschef bestätigt
Rund Siebeneinhalb Wochen nach der Bürgerschaftswahl in Bremen ist der SPD-Politiker Andreas Bovenschulte von der Bürgerschaft der Hansestadt als Regierungschef wiedergewählt worden. Für den 57-Jährigen stimmten am Mittwoch 49 von 86 anwesenden Abgeordneten. er erhielt damit eine Stimme mehr, als die ihn tragende Dreierkoalition aus SPD, Grünen und Linkspartei Sitze hat. 37 Parlamentarier stimmten bei der Abstimmung gegen Bovenschulte als Präsidenten des Senats.
Polizisten geben sich im Internet als Käufer aus und erwischen Strandkorbdieb
In Chemnitz ist ein gerade gelieferter Strandkorb gestohlen und sofort im Internet zum Kauf angeboten worden. Wie die Polizei in der sächsischen Stadt am Mittwoch mitteilte, war der Strandkorb im Wert von 220 Euro geliefert und im Flur des Mehrfamilienhauses abgestellt worden. Als die Bewohnerin nach Hause kam, war er verschwunden.
Todesdrohung an Vermieter rechtfertigt sofortige fristlose Kündigung
Eine Bedrohung des Vermieters mit dem Tod während eines Streits rechtfertigt laut einem Urteil aus Hessen eine sofortige und fristlose Kündigung des Mietvertrags. Das gilt zudem, wenn ein Dritter dazu aufgefordert wird, ein Messer zu holen, wie das Amtsgericht Hanau am Mittwoch mitteilte. Ob das Messer tatsächlich benutzt wird, ist unerheblich. (Az.: 34 C 80/22)