Letzte Nachrichten
Stichwahl um Präsidentenamt in Ecuador
In Ecuador findet am Sonntag die Stichwahl um das Präsidentenamt statt. Die Wähler können entscheiden zwischen einer Frau als Präsidentin oder dem jüngsten Staatschef in der Geschichte des Landes: Die linksgerichtete Anwältin Luisa González bewirbt sich ebenso um das Amt wie der 35-jährige rechtsgerichtete Millionär Daniel Noboa.
SPD-Fraktion erhöht in Diskussion um Industriestrompreis Druck auf Scholz
Die SPD-Fraktion hat in der Diskussion um einen Industriestrompreis den Druck auf Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) erhöht. "Wir haben jetzt lange genug beraten", sagte Fraktionsvize Matthias Miersch am Wochenende der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Die Bedenken von Scholz würden "ernst" genommen. "Aber auch die SPD-Fraktion will keinen Industriestrompreis für die Ewigkeit, sondern für einige Jahre."
Freie Wähler für Koalitionsverhandlungen und Aiwanger als Vize-Regierungschef
Die Freien Wähler in Bayern haben sich hinter die geplante Koalition mit der CSU und hinter ihren Vorsitzenden Hubert Aiwanger gestellt. Ein Landesparteitag in Bad Gögging votierte am Samstag mit 100 Prozent für die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit der CSU. Ebenfalls 100 Prozent stimmten dafür, dass Aiwanger Vizeministerpräsident in Bayern bleibt.
MotoGP: Bagnaia schlägt im Titelkampf zurück
Titelverteidiger Francesco Bagnaia (Ducati) hat den Grand Prix der Motorrad-Königsklasse in Indonesien gewonnen und erneut die Führung in der MotoGP übernommen. Der Italiener stand beim Hauptrennen am Sonntag nach seinem enttäuschenden achten Platz im Sprint wieder ganz oben auf dem Treppchen. Maverick Vinales (Spanien/Aprilia) wurde knapp hinter Bagnaia Zweiter, der Franzose Fabio Quartararo (Yamaha) kam als Dritter ins Ziel.
Auswärtiges Amt spricht Reisewarnung für Israel und den Libanon aus
Das Auswärtige Amt hat eine Reisewarnung für Israel ausgesprochen. Die Reisewarnung gelte auch für die gesamten Palästinensischen Gebiete und den Libanon, teilte ein Sprecher des Auswärtigen Amts am Sonntag in Berlin mit. Der Krisenstab habe außerdem beschlossen, die bereits in die Region entsandten Krisenunterstützungsteams zu verstärken. Für den Gazastreifen und einige Gebiete im Libanon besteht bereits seit längerem eine Reisewarnung.
Haftbefehl wegen Mordes nach tödlichem Unfall mit Schleuserfahrzeug in Bayern
Nach dem schweren Verkehrsunfall mit sieben Toten in einem überfüllten Schleuserfahrzeug ist Haftbefehl wegen Mordes gegen den Fahrer erlassen worden. Der Haftbefehl ergehe zudem wegen Einschleusens von Ausländern mit Todesfolge, versuchten Mordes in 15 Fällen sowie "weiterer Delikte", wie die Staatsanwaltschaft Traunstein am Samstag mitteilte. Demnach wurde der 24-jährige staatenlose Verdächtige in Untersuchungshaft genommen.
Richtungswahl in Polen: Bürger stimmen über neues Parlament ab
In Polen hat die Parlamentswahl begonnen, bei der ein enges Rennen erwartet wird. Die Wahllokale sollen bis Sonntagabend um 21.00 Uhr geöffnet bleiben, erste Nachwahlbefragungen werden unmittelbar danach veröffentlicht. Zu dem Urnengang sind rund 29 Millionen Bürger aufgerufen. Die rechtsnationalistische Regierungspartei PiS führte in den Umfragen zuletzt mit 32 bis 34 Prozent, die oppositionelle Bürgerplattform des pro-europäischen Ex-Regierungschefs Donald Tusk lag aber nur knapp dahinter.
Zwei Bundeswehr-Maschinen mit Dutzenden Deutschen aus Israel in Wunstorf gelandet
Die Bundeswehr hat in der Nacht Dutzende deutsche Staatsbürger aus Israel ausgeflogen. Zwei Maschinen vom Typ A400M landeten am Sonntagmorgen mit insgesamt 80 Passagieren aus Israel im niedersächsischen Bundeswehr-Fliegerhorst Wunstorf, wie das Einsatzführungskommando im Onlinedienst X (ehemals Twitter) mitteilte. Auch eine Maschine vom Typ A321 startete demnach, "um ausreisewilligen Personen die Rückkehr aus Israel nach Deutschland weiterhin zu ermöglichen".
Zehntausende bei pro-palästinensischen Kundgebungen in Großbritannien
Ungeachtet von Warnungen der Polizei vor Festnahmen mutmaßlicher Hamas-Unterstützer haben am Samstag in Großbritannien zehntausende Menschen an pro-palästinensischen Demonstrationen teilgenommen. In London versammelten sich die Demonstranten in der Nähe des Hauptsitzes der BBC, bevor sie in der Nähe Amtssitzes von Premierminister Rishi Sunak in der Downing Street eine Kundgebung abhielten. Ähnliche Kundgebungen fanden im nordenglischen Manchester, in den schottischen Orten Edinburgh und Glasgow sowie in anderen Städten Großbritanniens statt.
Mehrere IOC-Mitglieder für weitere Amtszeit von Bach
Mitglieder aus Afrika und Südamerika haben zu Beginn der 141. Vollversammlung des Internationalen Olympischen Komitees in Mumbai den Wunsch geäußert, die Olympische Charta zu ändern und dem deutschen IOC-Präsidenten Thomas Bach eine weitere Amtszeit über 2025 hinaus zu ermöglichen.
Mittelgewichtler Gualtieri verliert IBF-Gürtel
Mittelgewichtler Vincenzo Gualtieri hat seinen WM-Gürtel nach nur einem Kampf wieder verloren. Der IBF-Champion unterlag in der Nacht zu Sonntag im Vereinigungskampf dem weiterhin ungeschlagenen WBO-Titelträger Janibek Alimchanuly aus Kasachstan deutlich. In der sechsten Runde nahmen die Ringrichter den Deutschen aus dem Kampf.
Wieder getroffen, wieder verloren: Niederlage für Draisaitl
Deutschlands Eishockey-Star Leon Draisaitl hat mit den Edmonton Oilers auch das zweite Spiel der neuen NHL-Saison verloren. Die Kanadier unterlagen erneut den Vancouver Canucks, schlugen sich in der Nacht zum Sonntag beim 3:4 aber besser als drei Tage zuvor, als der Play-off-Teilnehmer der Vorsaison auswärts mit 1:8 untergegangen war.
Bundeswehr fliegt mit mehreren Maschinen Dutzende Deutsche aus Israel aus
Die Bundeswehr hat in der Nacht Dutzende deutsche Staatsbürger aus Israel ausgeflogen. Eine erste Maschine vom Typ A400M landete am frühen Sonntagmorgen mit 51 Passagieren aus Israel im niedersächsichen Bundeswehr-Fliegerhorst Wunstorf, wie das Einsatzführungskommando im Onlinedienst X (ehemals Twitter) mitteilte. Zudem sei eine zweite A400M mit 29 Passagieren an Bord aus Tel Aviv gestartet. Auch eine Maschine vom Typ A321 sei unterwegs.
Pop-Ikone Madonna startet "Celebrations"-Welttournee mit Auftritt in London
Dreieinhalb Monate nach ihrer Einlieferung ins Krankenhaus wegen gesundheitlicher Probleme hat Pop-Ikone Madonna ihre teilweise verschobene und von den Fans herbeigesehnte Welttournee in Großbritannien gestartet. Zum Auftakt ihrer "Celebrations"-Tournee stand die US-Sängerin am Samstag in der Londoner O2-Arena auf der Bühne. Anschließend tourt die 65-Jährige durch Europa und die USA. Mit der Tournee feiert Madonna ihr 40-jähriges Jubiläum.
US-Coach Berhalter: DFB-Team "ernsthafter Titelanwärter"
US-Nationalcoach Gregg Berhalter sieht die neue deutsche Fußball-Nationalmannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann auf dem Weg zur WM 2026 als "ernsthaften Titelanwärter". Die DFB-Auswahl sei "ein großartiges Team, das Mannschaften auseinander reißt mit der Qualität, die es auf dem Platz hat. Ich erwarte, dass sie noch wachsen und sich verbessern werden", sagte Berhalter nach dem 1:3 (1:1) gegen Nagelsmanns Elf in Hartford/Connecticut.
Groß verweigert Kampfansage an Kimmich: "Kenne meine Rolle"
Herausforderer Pascal Groß hat eine Kampfansage an Platzhirsch Joshua Kimmich nach seiner starken Vorstellung gegen die USA (3:1) verweigert. "Nee", sagte der Profi von Brighton & Hove Albion auf die Frage, ob es in Richtung EM auf ein Duell zwischen dem erkrankt abgereisten Kimmich und ihm um den Platz neben Kapitän Ilkay Gündogan hinauslaufen könnte.
Schult: Hrubesch kann "Menschen begeistern"
Fußball-Nationaltorhüterin Almuth Schult begrüßt das DFB-Comeback von Interims-Bundestrainer Horst Hrubesch. "Natürlich halte ich viel von ihm. Er ist ein Typ, der gut auf Menschen zugeht, der Menschen begeistern kann und die letzten Prozente aus der Mannschaft rausholt", sagte die 32-Jährige im Rahmen des Spitzenspiels der Frauen-Bundesliga zwischen Bayern München und Eintracht Frankfurt (0:0) in der ARD am Samstag.
USA verstärken nach Hamas-Angriff auf Israel Militärpräsenz in Konfliktregion
Die USA verstärken nach dem Angriff der Hamas auf Israel ihre Militärpräsenz in der Konfliktregion. Washington entsende einen zweiten Flugzeugträger ins östliche Mittelmeer, "um von feindlichen Handlungen gegen Israel oder jeglichen Versuchen einer Ausweitung dieses Krieges" abzuschrecken, erklärte US-Verteidigungsminister Lloyd Austin am Samstag (Ortszeit). Derweil bekräftigte US-Präsident Joe Biden angesichts einer sich Verschärfung der humanitären Lage im Gazastreifen seine Unterstützung zum Schutz der Zivilbevölkerung.
Parlamentswahl in Polen entscheidet über künftige EU- und Ukrainepolitik
Polen wählt am Sonntag ein neues Parlament. Die rechtsnationalistische Regierungspartei PiS führte in den Umfragen zuletzt mit 32 bis 34 Prozent, die oppositionelle Bürgerplattform des pro-europäischen Ex-Regierungschefs Donald Tusk lag aber nur knapp dahinter. Es wird ein enges Rennen erwartet, beide Seiten wären allerdings ohnehin auf Koalitionspartner angewiesen.
Aktivisten: Fünf Verletzte bei israelischem Luftangriff auf syrischen Flughafen Aleppo
Bei einem israelischen Luftangriff auf den syrischen Flughafen Aleppo sind nach Angaben von Aktivisten fünf Menschen verletzt worden. Der Leiter der Beobachtungsstelle, Rami Abdel Rahman, sagte der Nachrichtenagentur AFP am Samstag, "ein israelischer Luftschlag vom Meer aus" habe den Flughafen im Norden Syriens getroffen. Ob es sich bei den Verletzten um Zivilisten handelte, sagte er zunächst nicht.
USA schicken nach Hamas-Angriff zweiten Flugzeugträger ins östliche Mittelmeer
Die USA verstärken nach dem Großangriff der radikalislamischen Hamas auf Israel ihre Militärpräsenz in der Konfliktregion. Washington entsende einen zweiten Flugzeugträger ins östliche Mittelmeer, "um von feindlichen Handlungen gegen Israel oder jeglichen Versuchen einer Ausweitung dieses Krieges" abzuschrecken, erklärte US-Verteidigungsminister Lloyd Austin am Samstag (Ortszeit). Laut Pentagon wird sich die "USS Eisenhower" dem bereits zuvor in die Region verlegten Flugzeugträger "USS Gerald R. Ford" anschließen.
Zeuge: Tote bei israelischem Angriff auf "Evakuierungsroute" im Gazastreifen
Bei einem israelischen Angriff auf eine von der Armee als sichere "Evakuierungsroute" benannte Straße im Gazastreifen sind nach Berichten eines Augenzeugen und der radikalislamischen Hamas mehrere flüchtende Palästinenser getötet worden. Die israelische Armee hatte Bewohner des nördlichen Gazastreifens am Freitag aufgerufen, sich in den Süden des Palästinensergebiets in Sicherheit zu bringen und versichert, eine "Evakuierungsroute" werde nicht vor Freitagabend um 20.00 Uhr Ortszeit beschossen.
Gelungenes Nagelsmann-Debüt: DFB-Team siegt nach Rückstand
Julian Nagelsmann dirigierte, klatschte, feuerte an - und es half: Der neue Bundestrainer hat bei seinem mit Spannung erwarteten Debüt einen verdienten 3:1 (1:1)-Erfolg in den USA gefeiert und acht Monate vor der Heim-EM wieder mehr Lust auf die Fußball-Nationalmannschaft entfacht. Die Balance zwischen Offensive und Defensive ist allerdings noch verbesserungswürdig.
Rugby-WM: Neuseeland nach Sieg gegen Irland im Halbfinale
Die All Blacks aus Neuseeland sind nach einem denkwürdigen Topduell gegen das starke Irland ins Halbfinale der Rugby-WM in Frankreich gestürmt. Der dreimalige Titelträger rang den Weltranglistenersten am Samstag in der Runde der letzten Acht nach einer dramatischen Schlussphase im stimmungsvollen Stade de France mit 28:24 (18:17) nieder.
EM-Quali: Italien trotzt Unruhe - auch Dänemark siegt
Italien hat inmitten der großen Unruhe einen wichtigen Pflichtsieg auf dem Weg zur Fußball-EM im kommenden Jahr in Deutschland eingefahren. Der Europameister siegte am Samstag in Bari souverän mit 4:0 (2:0) gegen Außenseiter Malta. Auch Dänemark machte einen großen Schritt in Richtung EURO 2024.
Israel drängt Palästinenser zu schneller Flucht aus nördlichem Gazastreifen
Vor dem erwarteten Beginn einer Bodenoffensive hat Israel die palästinensischen Bewohner am Samstag zur Eile bei der Flucht aus dem Norden des Gazastreifens aufgerufen. International wuchs die Sorge wegen der humanitären Lage in dem belagerten Palästinensergebiet. Die EU verkündete eine Verdreifachung ihrer humanitären Hilfe für den Gazastreifen. Das israelische Militär meldete die Tötung zweier für den Großangriff auf Israel mitverantwortlicher Hamas-Kommandeure. Bei Einsätzen im Norden des Gazastreifens fanden israelische Soldaten nach Armeeangaben mehrere Leichen von entführten Israelis.
Höchste Terror-Warnstufe: Louvre und Schloss Versailles nach Drohungen geräumt
Einen Tag nach dem islamistisch motivierten Messerangriff in einer Schule in Frankreich haben Anschlagsdrohungen die französische Polizei in Atem gehalten: Mit dem Louvre-Museum und dem Schloss von Versailles wurden am Samstag zwei der berühmtesten Sehenswürdigkeiten des Landes nach Drohungen geräumt. In Frankreich herrscht seit Freitag die höchste Terror-Warnstufe, Innenminister Gérald Darmanin sprach von einer "dschihadistischen Atmosphäre" im Land.
Israelische Armee: Leichen von Geiseln im Gazastreifen entdeckt
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben im Gazastreifen mehrere Leichen von Geiseln entdeckt. Im Gebiet des Gazastreifens seien die Leichen von Israelis gefunden worden, die von Kämpfern der radikalislamischen Hamas in das Palästinensergebiet verschleppt worden waren, sagte Armeesprecher Peter Lerner am Samstag.
Bundeswehr fliegt Deutsche mit zwei Militärflugzeugen aus Israel aus
Die Bundeswehr fliegt Deutsche mit zwei Militärflugzeugen aus Israel aus. Die Luftwaffe bringe mit zwei Maschinen vom Typ A400M "Material" nach Israel und nehme auf dem Rückflug ausreisewillige Staatsbürger und deren Familien mit, erklärte das Bundesverteidigungsministerium am Samstagabend. Wie eine Sprecherin der Luftwaffe der Nachrichtenagentur AFP sagte, sollen die Flugzeuge bereits in der Nacht zum Sonntag wieder im Fliegerhorst im niedersächsischen Wunstorf landen.
DFB-Team: Erkrankter Kimmich reist ab
Bundestrainer Julian Nagelsmann muss auch im zweiten Länderspiel auf der USA-Reise auf Joshua Kimmich verzichten. Der erkrankte Profi von Bayern München reist vorzeitig ab und verpasst dadurch die Begegnung mit Mexiko in Philadelphia am Mittwoch (2.00 Uhr MESZ/ARD).
Libanon macht israelische Armee für Tod von Reuters-Journalist verantwortlich
Der Libanon hat die israelische Armee für den Tod eines Videojournalisten der Nachrichtenagentur Reuters an der Grenze zwischen Israel und dem Süd-Libanon verantwortlich gemacht. Das israelische Militär erklärte am Samstag sein Bedauern über den Tod des Journalisten und erklärte, der Vorfall vom Freitag werde untersucht.
Liga-Premiere in der Allianz Arena: Bayern nur remis
Die Fußballerinnen von Bayern München haben bei ihrer Bundesliga-Premiere in der Allianz Arena einen wichtigen Sieg verpasst. Im Topspiel des 4. Spieltags kam der Titelverteidiger gegen Champions-League-Anwärter Eintracht Frankfurt in einer umkämpften Partie nicht über ein 0:0 hinaus.