Marco Ladisa bleibt in Trient: Ziel ist die doppelte Torzahl
Marco Ladisa hat sich entschieden, seine Leihe von Venedig in Trient zu verlängern. Der talentierte Außenstürmer, der im vergangenen Januar zum Verein kam, möchte mit seinem Team um den Aufstieg kämpfen und strebt persönlich eine doppelte Torzahl an. Er sieht die geschlossene Mannschaft als ihren größten Vorteil gegenüber den Konkurrenten.
Marco Ladisa hat seine Zeit in Trient fest verankert und sich für eine Fortsetzung des Leihegeschäfts von Venedig entschieden. Der junge Außenstürmer, der im vergangenen Januar zum Verein kam, möchte mit seinem Team um den Aufstieg kämpfen und strebt persönlich eine doppelte Torzahl an.
Die Entscheidung fiel nicht zufällig. Nach dem halbjährigen Aufenthalt in Trentino hatte Ladisa zunächst die Absicht, nach Venedig zurückzukehren. Doch die Umstände änderten sich: Während Venedig in die höchste Spielklasse aufstieg, entwickelte sich zwischen dem Spieler und Trainer Nicolò Tabbiani eine enge Bindung. Diese Vertrauensbasis führte dazu, dass Ladisa selbst um die Verlängerung bat.
"Am Ende der vergangenen Saison war ich sicher, meinen Weg mit Trient und dem Trainer fortsetzen zu wollen", erklärte Ladisa. Er habe von Anfang an viel Vertrauen gespürt. Die Gespräche im Sommer seien einfach verlaufen, und die Vereinsführung habe die Leihe schließlich perfektioniert. Für ihn sei es selbstverständlich gewesen, diese Chance zu nutzen.
Die Zahlen untermauern seine positive Entwicklung. In der laufenden Saison hat Ladisa vier Tore erzielt, darunter drei in Folge, die für wichtige Punkte in der Tabelle sorgten. "Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich einen solchen Impact erwartet hätte", räumte er ein. Stattdessen habe er stets sein Bestes gegeben, um der Mannschaft zu helfen.
Im Aufstiegskampf sieht Ladisa Trient trotz materieller Nachteile stark. Die direkten Konkurrenten Cittadella und Union Brescia verfügten über eine tiefere Kaderstruktur. "Wir haben jedoch eine geschlossener Gruppe, die sich seit letztem Jahr kennt", betonte er. Diese Einheit sei der eigentliche Vorteil des Teams.
Langfristig blickt der Jahrgang 2006 weiter als nur auf die aktuelle Spielzeit. Sein Traum ist es, so weit wie möglich zu kommen. Für die laufende Saison bleibt das konkrete Ziel jedoch nah: Die Marke von zehn Toren in der Liga zu durchbrechen. Trient kann dabei nicht nur auf seine sportlichen Ambitionen setzen, sondern auch auf die wachsende Bedeutung eines jungen Talents, das sich mit seiner neuen Heimat identifiziert.
M.Aguilar--LGdM