Handball-EM: Spanien, Frankreich und Norwegen mit Auftaktsiegen
Spaniens Handballer sind mit einem mühevollen Sieg in die EM und die deutsche Gruppe A gestartet. Der zweimalige Europameister, vermeintlich stärkster Vorrundengegner des DHB-Teams, setzte sich am Donnerstag im dänischen Herning mit 29:27 (19:15) gegen Serbien durch und machte einen ersten Schritt in Richtung Hauptrunde. Mit dem deutschen Team von Bundestrainer Alfred Gislason bekommen es die Iberer im letzten Gruppenspiel am Montag (20.30 Uhr/ZDF) zu tun.
Ian Tarrafeta war mit sechs Toren bester Werfer der Spanier, die ihren dritten EM-Titel nach 2018 und 2020 jagen. Nach einem starken Start und einer schnellen Vier-Tore-Führung ließ die Mannschaft von Trainer Jordi Ribera lange keine Spannung aufkommen, musste in der Schlussphase aber noch einmal zittern.
Titelverteidiger Frankreich legte derweil einen Start nach Maß hin. Der Mitfavorit um den künftigen Füchse-Star Dika Mem gewann zum Auftakt in Oslo deutlich mit 42:28 (20:14) gegen Tschechien. Frankreich ist ein möglicher Hauptrundengegner des deutschen Teams. Rückraumspieler Mem, der im Sommer 2027 vom FC Barcelona zum deutschen Meister Füchse Berlin wechseln wird, erzielte drei Treffer für den viermaligen Europameister.
Keine Probleme hatte auch Norwegen beim 39:22 (19:11) in Oslo gegen die Ukraine, der Co-Gastgeber setzte sich in der Vorrundengruppe C vor die Franzosen. Der Ex-Kieler Sander Sagosen erzielte drei Treffer - und knackte damit als erst fünfter Spieler die Marke von 200 EM-Treffern (in 41 Einsätzen).
Y.Mata--LGdM