La Gaceta De Mexico - Trump deutet Kontakte mit Nordkoreas Machthaber Kim an

Trump deutet Kontakte mit Nordkoreas Machthaber Kim an
Trump deutet Kontakte mit Nordkoreas Machthaber Kim an / Foto: © AFP

Trump deutet Kontakte mit Nordkoreas Machthaber Kim an

US-Präsident Donald Trump hat neue Kontakte mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un angedeutet. Auf die Frage, warum Kim nicht auf seine jüngst geäußerten Gesprächswünsche reagiert habe, sagte Trump am Montag vor Reportern im Oval Office: "Woher wissen Sie, dass er nicht geantwortet hat?" Als er weiter gedrängt wurde, ob Kim tatsächlich geantwortet habe, antwortete Trump: "Ja, hat er."

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Als er gefragt wurde, in welchem Stadium sich die Gespräche mit Kim befänden, fügte Trump hinzu, es sei "sehr positiv". Der US-Präsident nannte jedoch keine weiteren Details.

Trump bekräftigte außerdem sein Lob für Kim. Er sagte, seine vergangenen Treffen mit Nordkoreas Machthaber hätten die Spannungen mit Pjöngjang verringert. "Sehen Sie, ich mache es in Wirklichkeit viel sicherer", sagte er. Kim habe ihn stets "mit großem Respekt" behandelt. "Ich verstehe ihn, er versteht mich", fügte Trump hinzu. Er hatte Kim in seiner ersten Amtszeit dreimal getroffen, seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus im vergangenen Jahr jedoch noch nicht.

Der US-Präsident wiederholte außerdem seine Kritik an Südkorea - insbesondere wegen der Weigerung des Verbündeten, sich an US-Militäreinsätzen gegen den Iran zu beteiligen. "Wir können nicht überall herumgehen und all diese Länder beschützen, vor allem dann nicht, wenn sie nicht da sind, um uns zu helfen", sagte Trump.

Trump hatte am Sonntag angekündigt, die Militärübungen seines Landes mit Südkorea "wesentlich" verringern zu wollen. Die gemeinsamen Manöver seien "nicht nur kostenintensiv, wobei viele dieser Kosten von den USA bezahlt werden (wie üblich!)", erklärte Trump in seinem Onlinedienst Truth Social. Darüber hinaus seien die Übungen auch ein Signal, das "total unangemessen und feindlich" gegenüber Nordkorea sei.

Der US-Präsident betonte weiter, während seiner Präsidentschaft habe sich Nordkorea "nicht bedrohlich" und "respektvoll" verhalten. Angesichts seiner "sehr guten Beziehung" zu Nordkoreas Machthaber Kim sei er "nicht glücklich über die Tatsache, dass die USA vor langer Zeit eingewilligt haben, sich an gemeinsamen Militärübungen mit Südkorea zu beteiligen".

Trumps Ankündigung wurde parteiübergreifend verurteilt. Der ranghöchste Demokrat im Streitkräfteausschuss des Senats, Jack Reed, sprach von einer "wahnwitzigen, planlosen Entscheidung" des US-Präsidenten. Heftige Kritik kam auch von dem republikanischen Senator Thom Tillis - er verwies insbesondere auf Nordkoreas Unterstützung für Russlands Krieg gegen die Ukraine.

Washington und Seoul halten seit den 1950er Jahren gemeinsame Militärmanöver ab. Sie gelten als Signal der Abschreckung gegen nordkoreanische Aggressionen und für die Einsatzbereitschaft der Verbündeten. Nach Angaben des südkoreanischen Verteidigungsministeriums begann am Montag die gemeinsame Militärübung "Ulchi Freedom Shield". Ungeachtet der Einwände Trumps verlaufe das Manöver "wie geplant".

D.Vasquez--LGdM