La Gaceta De Mexico - DAK-Umfrage: Jeder fünfte Jugendliche inhaliert Einweg-E-Zigaretten

DAK-Umfrage: Jeder fünfte Jugendliche inhaliert Einweg-E-Zigaretten
DAK-Umfrage: Jeder fünfte Jugendliche inhaliert Einweg-E-Zigaretten / Foto: © AFP/Archiv

DAK-Umfrage: Jeder fünfte Jugendliche inhaliert Einweg-E-Zigaretten

Fast jeder fünfte Jugendliche ab 15 Jahren inhaliert Einweg-E-Zigaretten. Wie aus einer am Montag in Hamburg veröffentlichten Umfrage der DAK-Gesundheit hervorgeht, konsumierten im zurückliegenden Monat 19,4 Prozent der 15- bis 17-Jährigen sogenannte Einweg-Vapes. Bei den Elf- bis 14-Jährigen lag dieser Anteil demnach bei 4,9 Prozent.

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Unter allen befragten Schülerinnen und Schülern der Klassen fünf bis zehn gaben 8,9 Prozent an, Vapes zu nutzen. E-Zigaretten oder Vapes sind Geräte, mit denen sich Nikotin oder andere Substanzen in Form eines Dampfes inhalieren lassen. Wegen ihres niedrigen Verkaufspreises und den enthaltenen Aromen sind sie laut DAK für Jugendliche besonders attraktiv.

"Aromen wie Mango oder Menthol machen Vapes für Kinder und Jugendliche attraktiv und erleichtern den Einstieg in den Nikotinkonsum", kritisierte DAK-Vorstandschef Andreas Storm. Er forderte daher zusätzlich zur beschlossenen Erhöhung der Tabaksteuer ein Verbot von Aromastoffen in E-Zigaretten, um den Jugendschutz weiter zu verbessern.

Die Mehrheit der Befragten konsumiert der Umfrage zufolge zusätzlich auch noch weitere Nikotinprodukte, wie wiederverwendbare E-Zigaretten oder klassische Zigaretten. Dies gehe mit einem potenziell gesteigerten Abhängigkeitsrisiko einher, warnte Reiner Hanewinkel, Leiter des an der Studie beteiligten Instituts für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord). "Je früher eine Nikotinsucht entsteht, desto eher verfestigt sie sich in späteren Lebensjahren – mit allen gravierenden negativen gesundheitlichen Folgen."

Für den DAK-Präventionsradar werden regelmäßig Kinder und Jugendliche ab Klassenstufe fünf an Schulen in 15 Bundesländern zu ihrem Gesundheitsverhalten befragt. In die aktuelle Analyse flossen Daten von mehr als 28.000 Befragten ein.

F.Deloera--LGdM