Letzte Nachrichten
Gebrauchtwagen: Bundesweite Suche spart Tausende Euro
Der deutsche Gebrauchtwagenmarkt ist digitaler und transparenter geworden, doch von einem einheitlichen Preisniveau kann keine Rede sein. Fahrzeuge lassen sich innerhalb weniger Sekunden nach Modell, Alter, Laufleistung, Motorisierung und Ausstattung filtern. Trotzdem entscheidet nicht allein der Zustand eines Autos darüber, wie hoch der verlangte Preis ausfällt. Auch der Standort des Händlers kann den Kaufpreis erheblich beeinflussen.
Zeitung: Unbekanntes Flugobjekt an Flughafen Leipzig möglicherweise Sprengsatz
Bei einem in der Nacht zum Mittwoch entdeckten Objekt am Flughafen Leipzig/Halle soll es sich einem Zeitungsbericht zufolge um eine mit einem Zünder versehene Drohne handeln. Sie habe in unmittelbarer Nähe zu einer ukrainischen Frachtmaschine gelegen, berichtete die "Bild"-Zeitung. An der Drohne seien eine unbekannte Masse und ein Zünder angebracht gewesen. Ermittler hätten sie als möglichen Sprengsatz eingestuft.
Schwimm-EM: Wellbrock auch über fünf Kilometer Europameister
Einen Tag nach seiner triumphalen Rückkehr nach Paris mit EM-Gold über zehn Kilometer hat Florian Wellbrock seinen nächsten Titel gewonnen. Im Freiwasserrennen über die halbe Distanz in der Seine schlug der Vierfach-Weltmeister am Mittwoch nach 55:40,2 Minuten als Erster an. Sein Trainingskollege Oliver Klemet, zum Auftakt über die olympische Distanz Dritter, kam als Zehnter (56:34,0 Minuten) ins Ziel.
Interesse an Firmengründungen im vergangenen Jahr deutlich gestiegen
Das Interesse an Firmengründungen ist laut einer Erhebung der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Gründe dafür seien oft Jobverluste oder fehlende Beschäftigungsperspektiven, heißt es nach Angaben der "Rheinischen Post" (Mittwochsausgabe) im neuen DIHK-Report Unternehmensgründung. Die Zahl der Gespräche der Industrie- und Handelskammern (IHKs) mit Gründungsinteressierten nahm dem Report zufolge 2025 gegenüber dem Vorjahr um mehr als 20.000 auf gut 171.000 zu.
Vulkanausbruch in Guatemala: Weitere Menschen evakuiert
Nach dem heftigen Ausbruch des Feuervulkans in Guatemala haben hunderte weitere Menschen ihre Häuser verlassen müssen. Mindestens 1700 Bewohner von Gebieten in der Nähe des Kraters wurden bis Dienstag (Ortszeit) in Sicherheit gebracht. Zuvor hatten die Behörden wegen der Eruption des Volcán de Fuego die höchste Alarmstufe ausgerufen.
Jährliches Manöver: Taiwan probt für chinesischen Angriff
In Taiwan probt die Armee mit einem jährlichen Militärmanöver den Fall eines möglichen Angriff Chinas auf den Inselstaat. Reservisten feuerten am Mittwoch auf das Wasser in der Straße von Taiwan, über die chinesische Soldaten nach Einschätzung der taiwanischen Armee angreifen könnten. Es ist die größte Übung des Jahres. Sie läuft bis Freitag kommender Woche und bezieht die Zivilbevölkerung mit ein.
17 Tote bei russischen Angriffen auf Region Kiew - Luftwaffe fängt keine Rakete ab
Bei russischen Angriffen auf die Ukraine sind in der Region Kiew nach offiziellen Angaben mindestens 17 Menschen getötet worden. Die Angriffe trafen in der Nacht zum Mittwoch laut der Militärverwaltung unter anderem Wohngebäude und Lagerhallen. Die ukrainische Luftwaffe konnte nach eigenen Angaben zwar 98 der 115 russischen Drohnen abfangen, aber keine einzige der 28 Raketen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj drang bei seinen Verbündeten auf weitere Abwehrraketen.
Ifo-Institut: Geschäftserwartungen in der Autoindustrie gehen "steil nach oben"
Die deutschen Autobauer blicken nach Angaben des Ifo-Instituts wieder deutlich optimistischer in die Zukunft. Zwar bewerteten die Unternehmen ihre aktuelle Geschäftslage "weiterhin so schlecht wie im Vormonat und planen, weitere Stellen abzubauen", erklärte das Forschungsinstitut am Mittwoch in München. Bei den Geschäftserwartungen jedoch gehe es "weiter steil nach oben".
Nach CSD-Anschlag: Neuer Baum und Regenbogenbank in Berliner Tiergarten
Nach dem mutmaßlich islamistisch motivierten Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day (CSD) wird am Donnerstag am Ort des Geschehens im Tiergarten ein neuer Baum gepflanzt. Er soll den Baum ersetzen, der nach dem Anschlag gefällt werden musste, wie der Bezirk Mitte am Mittwoch mitteilte. Der Ahornbaum soll mit einem Metallgitter geschützt werden, so dass persönliche Botschaften angebracht werden können, ohne die Pflanze zu beschädigen.
Hyundai Ioniq 6 N: Fahrspaß statt bloßer Beschleunigung
Die elektrische Leistungsspirale hat in den vergangenen Jahren eine neue Fahrzeugklasse hervorgebracht: Limousinen und Crossover, die beinahe lautlos beschleunigen, Fahrleistungen klassischer Supersportwagen erreichen und dennoch fünf Sitzplätze sowie einen alltagstauglichen Kofferraum bieten. Was vielen dieser Modelle bislang fehlt, ist jedoch nicht Leistung, sondern Charakter. Genau an diesem Punkt setzt der Hyundai Ioniq 6 N an. Die sportliche Elektro-Limousine will nicht nur möglichst schnell Geschwindigkeit aufbauen, sondern den Fahrer aktiv in den Ablauf einbeziehen.
Grimaldo-Nachfolger: Bayer verpflichtet Spanier Gutiérrez
Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen hat auf den Abgang von Alejandro Grimaldo reagiert und dessen spanischen Landsmann Miguel Gutiérrez verpflichtet. Wie der Werksklub am Mittwoch bekannt gab, kommt der 25 Jahre alte Linksverteidiger vom italienischen Vizemeister SSC Neapel und unterschrieb einen Vertrag bis 2031. Laut übereinstimmenden Medienberichten liegt die Ablöse bei rund 30 Millionen Euro inklusive Bonuszahlungen.
Klingbeil pocht auf "Brandmauer" zur AfD und Prüfung von Verbot
In scharfen Worten pocht SPD-Chef Lars Klingbeil auf das Festhalten an der "Brandmauer" zur AfD und auf konkrete Schritte in Richtung eines Verbotsverfahrens zu der Rechtsaußen-Partei. "Für mich und meine Partei ist das nicht verhandelbar", schrieb Klingbeil in der "Zeit" mit Blick auf die "Brandmauer", die eine Zusammenarbeit der demokratischen Parteien mit der AfD ausschließen soll. Ein Verbot der AfD müsse "ernsthaft geprüft", forderte er weiter.
Audi stoppt E-Türgriffe: Warum der Q9 wieder auf Mechanik setzen könnte?
Manchmal zeigt sich eine ganze Produktstrategie an einem Bauteil, das bei einer Fahrzeugpräsentation kaum jemand zum Hauptthema machen würde. Beim neuen Audi Q9 ist dieses Bauteil der Türgriff. Das größte Serienmodell der Marke sollte ursprünglich mit einer neuartigen elektronischen Lösung auf den Markt kommen. Erst in einer sehr späten Entwicklungsphase entschied Audi-Chef Gernot Döllner, das bereits weitgehend vorbereitete System zu stoppen und zu einem konventionell greifbaren Türgriff zurückzukehren.
Mitglied von internationaler Schleuserbande im Saarland festgenommen
Im Saarland ist ein mutmaßliches Mitglied einer international agierenden Schleuserbande festgenommen worden. Der 26-jährige Syrer wurde am Mittwoch im Raum Saarbrücken gefasst, wie die Bundespolizei in München mitteilte. Außerdem wurden zwei weitere mutmaßliche Schleuser im Alter von 31 und 32 Jahren in Serbien festgenommen. Die Verdächtigen sollen zumindest teilweise dem international agierenden Schleusernetzwerk Al-Sarawi angehören.
Wilde Szenen vor der Kabine: Neymar eskaliert nach Pokalsieg
Der brasilianische Fußballstar Neymar hat wiederholt die Beherrschung verloren. Wie Videos in den Sozialen Medien zeigen, lieferte sich der 34-Jährige nach dem Viertelfinal-Einzug im brasilianischen Pokal mit seinem Klub Santos FC am Dienstag beim Club do Remo (1:0) vor der Teamkabine einen verbalen Schlagabtausch mit der gegnerischen Klubführung und verhöhnte diese anschließend, indem er provokant tanzte, die Muskeln spielen ließ und sogar die Zunge rausstreckte.
Widerstand in SPD gegen verpflichtenden Zivildienst
In der SPD-Bundestagsfraktion gibt es Widerstand gegen Pläne von Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) für einen neuen Zivildienst. "Wir wollen Freiwilligendienste stärken, ausbauen und sozial gerechter gestalten, statt neue Pflichtdienste einzuführen“, sagte der zuständige Berichterstatter Felix Döring der "Rheinischen Post" vom Mittwoch. "Unser Ansatz ist: Freiwilligkeit gewinnt, Zwang verliert", hob er hervor.
Ausgebüxte Würgeschlange in Hessen wieder aufgetaucht
Ein seit Wochen verschollener Königspython ist im hessischen Brachttal wieder aufgetaucht. Wie die Polizei Südosthessen am Mittwoch mitteilte, wurde das Reptil in der Nacht zuvor nur wenige Meter vom Zuhause seiner Besitzerin aufgefunden. Anwohner hatten demnach die Schlange entdeckt, nachdem eine Katze den Python im Freien bereits aufmerksam beobachtete.
Netanjahu: Israel hat Trumps Plan für Gazastreifen nicht zugestimmt
Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat den Plan von US-Präsident Donald Trump für ein Ende des Kriegs im Gazastreifen erneut abgelehnt. "Wir haben nicht zugestimmt, es ist nicht unser Entwurf", sagte Netanjahu in einem in der Nacht zum Mittwoch in Onlinediensten veröffentlichten Video. Trump hatte seine Pläne für eine Entwaffnung der Hamas und einen Rückzug der israelischen Armee als "Meilenstein" bezeichnet.
CDU-Fraktionschef Frei erteilt Zusammenarbeit mit Linke Absage
Viereinhalb Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat Unionsfraktionschef Thorsten Frei (CDU) einer Zusammenarbeit mit der Linken in dem Bundesland eine Absage erteilt. Er könne "überhaupt keine Übereinstimmung" mit der Partei erkennen, sagte er am Mittwoch im ZDF-"Morgenmagazin".
Selenskyj: Abwehrraketen hätten in der Nacht in der Ukraine "Leben retten können"
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat nach den nächtlichen russischen Angriffen mit mindestens 17 Toten erneut über einen Mangel an Abwehrraketen für die Luftverteidigung des Landes geklagt. Solche Abwehrraketen hätten "die Leben derjenigen retten können, die heute getötet wurden", erklärte Selenskyj am Mittwoch im Onlinedienst Telegram. Die ukrainische Luftwaffe konnte nach eigenen Angaben keine einzige der russischen Raketen aus der Nacht abschießen.
Großes jährliches Militärmanöver in Taiwan begonnen
In Taiwan hat das jährliche Militärmanöver begonnen, mit dem die Armee das Vorgehen im Falle eines möglichen chinesischen Angriffs auf den Inselstaat probt. Reservisten feuerten am Mittwoch an der Straße von Taiwan mit taiwanischen Waffen in Richtung des Gewässers, über das chinesische Soldaten aus Sicht der Armee im Falle einer Invasion kommen könnten. Es ist die größte Übung des Jahres. Sie läuft bis Freitag kommender Woche.
Immer mehr Rentnerinnen und Rentner ab 65 Jahren haben noch einen Job
Immer mehr Menschen im Rentenalter arbeiten trotz Rentenbezugs noch weiter. 14 Prozent der Rentnerinnen und Rentner im Alter von 65 bis 74 Jahren waren 2025 hierzulande erwerbstätig und damit ein Prozentpunkt mehr als im Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. In der Regel arbeiteten sie demnach mit reduzierter Arbeitszeit.
Statistik: Zahl der Bafög-Empfänger erneut gesunken
Die Zahl der Bafög-Empfänger ist im vergangenen Jahr erneut gesunken. 570.000 Menschen bekamen 2025 Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Das waren sieben Prozent weniger als im Vorjahr und gleichzeitig der niedrigste Wert seit dem Jahr 2000. Die Ausgaben des Bundes für das Bafög sanken um vier Prozent im Vergleich zu 2024.
Nordkorea will wegen Aufrüstung Japans "zusätzliche militärische Optionen" schaffen
Nach der Bekanntgabe japanischer Pläne für einen Ausbau der Armee will Nordkorea nach eigenen Angaben "zusätzliche militärische Optionen" schaffen. Die einflussreiche Schwester des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un, Kim Yo Jong, warf Japan nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA vom Mittwoch die "Verwandlung in einen Kriegsstaat" vor. "Wir werden niemals ein passiver Zuschauer der militärischen Entwicklung Japans bleiben, die eine ernste Bedrohung darstellen könnte", erklärte sie demnach.
Mann und Hund in Nordrhein-Westfalen von Zug erfasst und getötet
In Nordrhein-Westfalen sind ein Mann und ein Hund von einem Zug erfasst und getötet worden. Der 79-Jährige überquerte am Dienstagabend bei Havixbeck im Kreis Coesfeld mit seinem Tier einen unbeschrankten Bahnübergang, wie die Polizei am Mittwoch in Coesfeld mitteilte. Dabei übersah er offenbar einen herannahenden Zug.
Wolfsburg will kein "FC Bayern der 2. Liga" sein
Aufsichtsratschef Sebastian Rudolph vom Fußball-Zweitligisten VfL Wolfsburg sieht seinen Klub nicht als "FC Bayern der 2. Liga". Zwar nehme der VfL die Favoritenrolle an, den Bayern-Vergleich wolle er jedoch nicht mittragen. "Der FC Bayern steht für Erfolg, harte Arbeit und höchste Ansprüche. Von den Vergleichen halte ich aber nichts, weil sie für jeden bequem sind, die uns in die Favoritenrolle schieben", sagte Rudolph der Sport Bild.
Neugebauer mit "viel Zuversicht" Richtung EM
Zehnkampf-Weltmeister Leo Neugebauer schaut entspannt Richtung Leichtathletik-EM in Birmingham. "Das Selbstvertrauen stimmt, daher gehe ich mit sehr viel Zuversicht in die EM", sagte der 26-Jährige im Interview mit der Sport Bild.
Behörden: 15 Tote und dutzende Verletzte bei russischen Angriffen auf Region Kiew
Bei russischen Angriffen auf die Region Kiew sind nach Behördenangaben mindestens 15 Menschen getötet und dutzende weitere verletzt worden. 14 Zivilisten seien in der Nacht zum Mittwoch in der Gegend um die ukrainische Hauptstadt getötet worden, erklärte der Leiter der regionalen Militärverwaltung, Tymur Tkatschenko, im Onlinedienst Telegram. Mehr als 20 Menschen wurden laut Behörden im Umland verletzt.
Masters in Montréal: Hanfmann weiter, Altmaier raus
Yannick Hanfmann ist beim ATP-Masters in Montréal in die dritte Runde eingezogen. Der 34-Jährige setzte sich in seinem zweiten Match gegen den an Nummer sechs gesetzten italienischen French-Open-Finalisten Flavio Cobolli mit 7:6 (7:5), 7:6 (7:2) durch. Hanfmann verwandelte nach 02:09 Stunden seinen vierten Matchball und trifft nun auf Nuno Borges (Portugal) oder Tomás Martín Etcheverry (Argentinien/Nr. 26).
Tennis: Alcaraz sagt auch für Cincinnati ab
Tennisstar Carlos Alcaraz muss wegen seiner anhaltenden Handgelenksverletzung weiter pausieren und hat seine Teilnahme am ATP-Masters in Cincinnati (ab 13. August) abgesagt. Das teilten die Turnierveranstalter mit. Der Weltranglistenzweite aus Spanien, der auf der Meldeliste gestanden hatte, kann seinen Titel damit nicht wie erhofft verteidigen.
Trump: Iran muss Hormus-Straße "sehr bald" öffnen oder wird "sehr hart getroffen"
US-Präsident Donald Trump hat der Führung in Teheran erneut ein Ultimatum gestellt: Entweder der Iran öffne die Straße von Hormus "sehr bald" oder werde "sehr hart getroffen", sagte Trump am Dienstag dem Fernsehsender Fox News. Zugleich betonte er, dass es derzeit "gute Gespräche" mit Teheran gebe.
Behörden: Zwei Tote und dutzende Verletzte bei russischen Angriffen auf Region Kiew
Bei neuen russischen Angriffen auf die Region Kiew sind nach Behördenangaben mindestens zwei Menschen getötet und dutzende weitere verletzt worden. Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichteten in der Nacht zum Mittwoch von mehreren heftigen Explosionen in der ukrainischen Hauptstadt. Nach Angaben der Militärverwaltung wurden Wohnhäuser und Lagerhallen beschädigt.