Trump: Friedensvereinbarung mit dem Iran soll am Sonntag unterzeichnet werden
Das Finale des Eurovision Song Contest (ESC) hat der ARD am Samstagabend hohe Einschaltquoten beschert. Im Ersten und im Spartensender One schauten insgesamt rund 8,9 Millionen Menschen die Übertragung der Show aus Wien, wie sich aus den Zahlen der AGF-Videoforschung ergibt. Im Vergleich zum ESC-Finale vor einem Jahr bedeutete dies zwar einen kleinen Rückgang, die Sendung war aber mit Abstand die erfolgreichste des Samstags.
Boulevard
Nach dem tödlichen Absturz eines Kleinflugzeugs über der Gemeinde Limburgerhof in Rheinland-Pfalz laufen die Ermittlungen zur Ursache. Ersten Erkenntnissen zufolge soll es vor dem Unglück zu einem Knall- oder Explosionsgeräusch gekommen sein, wie die Polizei in Ludwigshafen am Samstag mitteilte. Experten von Staatsanwaltschaft, Polizei und Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung waren demnach mit der Ursachenforschung befasst.
Politik
Der US-Senator Bill Cassidy, der vor fünf Jahren als einer von nur wenigen Republikanern für eine Amtsenthebung von Präsident Donald Trump gestimmt hatte, hat bei einer Vorwahl eine schwere Niederlage erlitten. Cassidy landete bei der Republikaner-Vorwahl im Südstaat Louisiana am Samstag nur auf dem dritten Platz, wie US-Medien berichteten. Er kann damit nicht mehr auf eine dritte Amtszeit als Senator hoffen.
Sport
Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) hat sich bei seinem Auftritt im ZDF-Sportstudio gegen den Vorwurf von Uli Hoeneß gewehrt, es mangele ihm an Selbstkritik. "Ich bin wirklich ganz, ganz selten beleidigt. Uli darf immer was zu mir sagen, ich habe großen Respekt vor seinem Lebenswerk. Und ich versuche immer, aus so etwas meine Schlüsse zu ziehen", sagte Nagelsmann.
Boulevard
In Bolivien sind Sicherheitskräfte gegen Protestierer vorgegangen, die Zufahrten zur Verwaltungshauptstadt La Paz blockieren. Die Sicherheitskräfte setzten am Samstag unter anderem Tränengas ein, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Medienberichten zufolge nahmen an dem Einsatz rund 3500 Polizisten und Soldaten teil. Nach offiziellen Angaben gab es mindestens 57 Festnahmen. Viele Blockaden wurden nach dem Abzug der Sicherheitskräfte wieder aufgenommen.
Politik
Der für seine Kritik am Gazakrieg bekannte spanische Schauspielstar Javier Bardem will sich weiter zu schwierigen politischen Themen äußern. "Ich halte es für wichtig, seinen Standpunkt ausdrücken zu können, wohlwissend, dass manche Menschen mit dir einverstanden sein werden und andere nicht", sagte der 57-Jährige beim Filmfestival von Cannes der Nachrichtenagentur AFP. "Aber ich habe dieses Recht, genauso wie ein Klempner oder ein Kellner."
Sport
Star-Quarterback Aaron Rodgers setzt seine Karriere in der NFL fort. Der 42 Jahre alte Spielmacher unterschreibt laut übereinstimmenden Medienberichten einen neuen Einjahresvertrag bei den Pittsburgh Steelers. Damit geht Rodgers, viermal wertvollster Spieler der Liga und Super-Bowl-Champion 2011 mit den Green Bay Packers, im Herbst in seine 22. Saison in der National Football League.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat angesichts des Ausbruchs einer seltenen Ebola-Variante in der Demokratischen Republik Kongo und in Uganda mit über 80 Toten ihre zweithöchste Alarmstufe ausgerufen. Bei dem jüngsten Ausbruch der "Bundibugyo-Variante des Ebola-Virus" handele es sich um eine "gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite", erklärte die WHO am Sonntag. Die Kriterien für die höchste Alarmstufe, eine Pandemie, erfülle der Ausbruch bislang nicht.
Sport
Die Freiburger Europacup-Helden fieberten schon direkt nach ihrem gelungenen Bundesliga-Abschluss dem Saisonhöhepunkt entgegen. "Das war das erste Finale, ein Schritt von zwei. Jetzt kommt das ganz große Finale, was ansteht. Ich glaube, das größte Spiel in der Vereinsgeschichte und darauf freuen wir uns riesig", sagte Noah Atubolu nach dem überzeugenden 4:1 (2:1) gegen RB Leipzig, mit dem sich die Breisgauer Rang sieben und mindestens die Teilnahme an der Conference League sicherten.
Sport
Bundestrainer Julian Nagelsmann sieht die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft nicht als Top-Favorit, hofft jedoch mit einer besonderen Eigendynamik erfolgreich zu sein. "Es ist immer schon eine Frage, wie kommst du ins Turnier rein? Was entsteht da für eine Dynamik?", sagte Nagelsmann am Samstagabend im ZDF-Sportstudio: "Das ist schon ganz, ganz entscheidend."
Sport
Trainer Sebastian Hoeneß hat sich nach der geschafften Qualifikation für die Champions League einen großen Block aus Spielern des VfB Stuttgart bei der Weltmeisterschaft gewünscht. "Es ist klar, dass ich mich für die Jungs stark mache", sagte Hoeneß nach dem 2:2 (2:0) bei Eintracht Frankfurt am letzten Spieltag der Fußball-Bundesliga. Bundestrainer Julian Nagelsmann benennt kommenden Donnerstag sein Aufgebot für das Turnier in den USA, Mexiko und Kanada.
Sport
Dieter Hecking gönnte sich nach dem ersten von drei "Abstiegsfinals" nur einen kurzen Moment des Durchschnaufens. "Es gibt noch nichts zu gratulieren, wir haben noch nichts erreicht", sagte der Trainer des VfL Wolfsburg nach dem 3:1 (1:0) gegen den FC St. Pauli, durch das sich die Wölfe nach einer Horror-Saison doch noch in die Relegation retteten. "Wir haben das Privileg, die Relegation spielen zu dürfen und da müssen wir jetzt den ganzen Fokus drauflegen."
Wirtschaft
Anlässlich des Internationalen Tages gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit am Sonntag hat die Linkspartei von der Bundesregierung mehr Schutzmaßnahmen für queere Menschen gefordert. "In Zeiten, in denen gewalttätige Übergriffe und Diskriminierung zunehmen und rechtsextreme Gruppen Stimmung gegen Queers machen, bräuchte es eine Regierung, die sich schützend vor die queere Community stellt", sagte der Linke-Bundestagsabgeordnete Maik Brückner der Zeitung "Rheinische Post" (Sonntag).
Politik
Der aus dem Iran-Krieg abgezogene US-Flugzeugträger "USS Gerald R. Ford" ist nach seinem 326 Tage dauernden Einsatz auf See wieder in den USA angekommen. Verteidigungsminister Pete Hegseth nahm den größten Flugzeugträger der Welt am Samstag in dessen Heimathafen in Norfolk im US-Bundesstaat Virgina in Empfang, wie die US-Armee im Onlinedienst X mitteilte.
Gesundheit
Wegen des Ausbruchs einer seltenen Ebola-Variante in der Demokratischen Republik Kongo und Uganda mit Dutzenden Toten hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine ihrer höchsten Alarmstufen ausgerufen. Bei dem jüngsten Ausbruch der "Bundibugyo-Variante des Ebola-Virus" handele es sich um eine "gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite", erklärte die WHO am Samstag. Die Kriterien für einen Pandemie-Alarm erfülle der Ausbruch jedoch nicht.
Wissenswertes
Die US-Regierung von Präsident Donald Trump hat für Sonntag zu einer ganztägigen Gebetsveranstaltung in Washington eingeladen (ab 16.30 Uhr MESZ). Als Redner werden neben Predigern unter anderem Verteidigungsminister Pete Hegseth und Außenminister Marco Rubio erwartet, Trump will Medien zufolge eine Videobotschaft schicken. Das Motto lautet "Neuweihe 250: Ein landesweites Jubiläum des Gebets, Lobpreises und Dankes".
Politik
Gut ein Jahr nach dem Amtsantritt der schwarz-roten Bundesregierung wächst bei einem Großteil der Bevölkerung laut einer aktuellen Umfrage Sorge und Unzufriedenheit über deren Politik. In der vom Meinungsforschungsinstitut Insa wöchentlich für die "Bild am Sonntag" erhobenen repräsentativen Umfrage äußerten 84 Prozent der Befragten große oder sehr große Sorge um Deutschland. 64 Prozent der Befragten waren demnach der Ansicht, dass keine denkbare Koalition in der Lage ist, die Probleme im Land zu lösen. Nur 11 Prozent machten sich demnach geringe Sorgen.
Boulevard
Der ehemalige venezolanische Minister und Vertraute von Ex-Präsident Nicolás Maduro, Alex Saab, ist Behördenangaben zufolge erneut in die USA ausgewiesen worden. Saab sei am Samstag abgeschoben worden, da er "an der Begehung verschiedener Straftaten in den USA beteiligt war", erklärten die venezolanischen Behörden. Dem in Kolumbien geborenen Geschäftsmann werden Geldwäsche-Aktivitäten vorgeworfen.
Wissenswertes
Die deutsche Starterin beim Eurovision Song Contest (ESC), Sarah Engels, hat nach ihrem drittletzten Platz im diesjährigen ESC-Finale keine Enttäuschung gezeigt. "Für Deutschland beim weltweit größten Musikwettbewerb zu singen, ist eine Ehre – ganz unabhängig davon, wie am Ende die Platzierungen ausfallen", erklärte Engels in der Nacht zu Sonntag in einer vom Südwestrundfunk (SWR) verbreiteten Erklärung.
Wirtschaft
Unter massiven Sicherheitsvorkehrungen sind am Samstag in London zwei Großkundgebungen abgehalten worden: Zehntausende Menschen nahmen an der Demonstration "Unite the Kingdom" des rechtsextremen Aktivisten Tommy Robinson teil, wie auf Luftaufnahmen britischer Medien zu sehen war. An einer pro-palästinensischen und gegen Rassismus gerichteten Demonstration beteiligten sich nach Angaben eines AFP-Reporters mehrere tausend Menschen. Am Rande der Demonstrationen wurden laut Polizei insgesamt 43 Menschen festgenommen.
Kultur
Bulgarien hat überraschend den Eurovision Song Contest (ESC) gewonnen. Sängerin Dara konnte sich mit ihrem Partylied "Bangaranga" deutlich vor Israel durchsetzen, wie die Abstimmung im ESC-Finale in Wien in der Nacht zum Sonntag ergab. Dritter wurde Rumänien, das als favorisiert geltende Finnland landete lediglich auf Platz fünf.
Wissenswertes
Deutschland ist beim Eurovision Song Contest (ESC) auf dem drittletzten Platz gelandet. Die deutsche Sängerin Sarah Engels erhielt im Finale in Wien insgesamt nur zwölf Punkte, wie die Auszählung in der Nacht zum Sonntag ergab. Das reichte nur zu Platz 23 von 25 Startern. Letzter wurde Großbritannien, Vorletzter der Vorjahressieger Österreich.
Politik
Hollywoodstar Woody Harrelson wünscht sich eine lebendigere Protestkultur in den USA. Die US-Bürger sollten "so demonstrieren wie die Franzosen", denn "wir lassen unserer Regierung so viel durchgehen", sagte der Schauspieler der Nachrichtenagentur AFP am Samstag beim Filmfestival in Cannes.
Sport
Der deutsche Golfprofi Matti Schmid (Herzogenaurach) hat sich am dritten Tag der PGA Championship mit einer herausragenden Leistung zumindest vorübergehend an die Spitze gespielt. Beim Turnier nahe Philadelphia absolvierte der 28-Jährige die dritte Runde auf dem Kurs des Aronimink Golf Club am Samstagnachmittag Ortszeit mit nur 65 Schlägen, damit blieb er fünf Schläge unter Par und schob sich um 29 Plätze nach vorne auf den geteilten ersten Platz.
Die Favoriten haben sich im Finale des Eurovision Song Contest (ESC) keine Blöße gegeben: Finnland, Australien und Bulgarien zeigten Samstagabend im Wettbewerb in der Wiener Stadthalle starke Auftritte. Auch die für Deutschland angetretene Sarah Engels lieferte eine gute Show mit ihrem Lied "Fire" - Siegchancen werden Engels aber nicht zugerechnet.
Sport
Bundestrainer Julian Nagelsmann hat eine Rückkehr von Manuel Neuer ins Tor der deutschen Fußball-Nationalmannschaft nicht mehr ausgeschlossen, wird eine endgültige Entscheidung aber erst bei der offiziellen Nominierung am Donnerstag verkünden. "Ich halte an meiner Eingangsthese fest, dass ich zuerst das Gespräch mit den Spielern suche. Es wird immer zuerst der Spieler kontaktiert, das hat noch nicht stattgefunden", sagte Nagelsmann am Samstagabend im ZDF-Sportstudio.
Boulevard
In der norditalienischen Stadt Modena hat ein Autofahrer seinen Wagen am Samstag in eine Gruppe von Passanten gesteuert und acht Menschen verletzt. Es gebe vier Schwerverletzte, unter ihnen eine Deutsche sowie eine Frau, deren Beine amputiert werden mussten, sagte der Bürgermeister von Modena, Massimo Mezzetti, der Nachrichtenagentur Ansa und anderen Medien. Der Fahrer litt nach Behördenangaben in der Vergangenheit unter psychischen Problemen.
Politik
Einen Tag nach der Verlängerung der Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon hat Israel erneut Hisbollah-Ziele im Nachbarland angegriffen. Die Streitkräfte hätten Angriffe auf die Infrastruktur der pro-iranischen Miliz "in mehreren Gebieten im Süden des Libanon" begonnen, erklärte die Armee am Samstag. Die Hisbollah lehnt die Feuerpause wie auch die direkten Gespräche ab und griff Israel erneut mit Drohnen an. Israel meldete den Tod eines Soldaten im Südlibanon.
Boulevard
Ein Autofahrer hat seinen Wagen am Samstag in der norditalienischen Stadt Modena in eine Menschenmenge gesteuert und acht Menschen verletzt. Es gebe vier Schwerverletzte, unter ihnen eine Frau, deren Beine amputiert werden mussten, sagte der Bürgermeister von Modena, Massimo Mezzetti, der Nachrichtenagentur Ansa und anderen Medien. Sie war mit voller Wucht von dem Auto auf dem Bürgersteig erfasst worden.
Kultur
In der österreichischen Hauptstadt Wien hat am Samstagabend das Finale des Eurovision Song Contest (ESC) begonnen. Insgesamt 25 Länder treten in dem weltweit am meisten beachteten Musikwettbewerb gegeneinander an, der Gewinner wird mit einem gläsernen Mikrofon ausgezeichnet.
Politik
Der vor zwei Tagen als britischer Gesundheitsminister zurückgetretene Wes Streeting will Premierminister Keir Starmer ablösen. Streeting kündigte am Samstag an, er wolle als möglicher Nachfolger des nach den Kommunal- und Regionalwahlen angeschlagenen Partei- und Regierungschefs kandidieren. "Wir brauchen einen echten Wettkampf mit den besten Kandidaten, und ich werde antreten", sagte Streeting in London. Der 43-Jährige ist der erste potenzielle Herausforderer des Premiers, der öffentlich seine Absicht bekundet hat, gegen Starmer anzutreten.
Wirtschaft
Gedränge, Schlägereien, beschädigte Türen und außerplanmäßig geschlossene Läden: Der Verkaufsstart für eine Sonderkollektion von Swatch-Uhren in Zusammenarbeit mit der Schweizer Luxusuhrenmarke Audemars Piguet hat am Samstag in New York und mehreren europäischen Städten für chaotische Szenen gesorgt. Da die Kollektion "Royal Pop" nur in ausgewählten Swatch-Läden verkauft wurde, bildeten sich vor den betroffenen Geschäften lange Warteschlangen.