Letzte Nachrichten
2. Liga: Fürth ist erlöst - FCK holt weiteren Punkt
Bundesliga-Absteiger SpVgg Greuther Fürth ist der erhoffte Befreiungsschlag gelungen - und das ausgerechnet gegen den bisherigen Tabellenführer. Das Kleeblatt gewann nach zuvor acht sieglosen Spielen gegen den SC Paderborn verdient mit 2:1 (1:0) und verschaffte sich vor der Länderspielpause etwas Ruhe.
Mehr als 80 Festnahmen am Rande von Europride-Parade in Belgrad
Trotz eines Verbots der serbischen Regierung haben tausende Menschen in Belgrad an der diesjährigen Europride-Parade teilgenommen. Unter starkem Polizeischutz und im Regen legten sie am Samstag die auf wenige hundert Meter verkürzte Strecke zwischen dem Verfassungsrat und einem nahe gelegenen Park zurück. Am Rande des Marschs kam es zu Zusammenstößen zwischen Gegendemonstranten und Polizisten. Über 80 Menschen wurden festgenommen.
Russland und Ukraine werfen sich gegenseitig Angriffe in Cherson vor
Nach der Veröffentlichung eines Videos von Kämpfen in der von Russland besetzten südukrainischen Stadt Cherson beschuldigen sich Russland und die Ukraine gegenseitig, für die Angriffe verantwortlich zu sein. Das russische Staatsmedium Vesti-Crimea veröffentlichte am Samstagabend ein Video, das einen Schusswechsel rund um zwei gepanzerte Fahrzeuge in der Nähe des Bahnhofs von Cherson zeigt.
Drei Länder und Richterbund kritisieren Buschmanns Rechtsstaat-Pakt als unzureichend
Der Deutsche Richterbund (DRB) und mehrere Bundesländer haben den Vorstoß von Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) für die Digitalisierung der Justiz als nicht ausreichend kritisiert. Er greife zu kurz, um den Rechtsstaat nachhaltig zu stärken - "ein neuer Pakt muss auch den wichtigen Baustein des zusätzlichen Personals umfassen, jetzt braucht es schnell weitere Verhandlungen", erklärte DRB-Bundesgeschäftsführer Sven Rebehn am Sonntag. Bayern, Hamburg und Niedersachsen übergaben Buschmann einen Brief mit gemeinsamen Forderungen.
US-Politikerin Pelosi verurteilt Aserbaidschans "illegalen Angriff" auf Armenien
Nach den jüngsten Gefechten zwischen armenischen und aserbaidschanischen Truppen hat die Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, Aserbaidschan für die Eskalation verantwortlich gemacht. Die Spitzenpolitikerin sprach am Sonntag bei einem Besuch in Eriwan von "illegalen und tödlichen Angriffen Aserbaidschans auf armenisches Gebiet". Im Namen des US-Kongresses verurteilte sie diese "Angriffe" auf das Schärfste, die die Aussichten auf ein "dringend benötigtes Friedensabkommen" gefährdeten. Pelosi war am Samstag für einen dreitägigen Besuch in Armenien eingetroffen.
NRW-Innenminister hat "zunehmend Zweifel" an tödlichem Polizeieinsatz in Dortmund
Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) hat Zweifel am Ablauf des Polizeieinsatzes in Dortmund Anfang August geäußert, bei dem ein 16-Jähriger aus dem Senegal erschossen wurde. "Obwohl sich auch für mich zunehmend Zweifel ergeben, gilt die Unschuldsvermutung", sagte Reul am Sonntag der "Welt". Der Fall wird von der Staatsanwaltschaft untersucht; der Flüchtling soll mit einem Messer auf die Beamten zugegangen sein.
Grüne fordern wegen Kostenexplosion in Kliniken Soforthilfe von Bund und Ländern
Die Grünen fordern von Bund und Ländern, den Krankenhäusern bei der Bewältigung steigender Energiekosten und hoher Inflation rasch zu helfen. "Ohne ein umfassendes Maßnahmenpaket droht Gesundheitseinrichtungen in allen Landesteilen wegen fehlender Liquidität die Insolvenz", heißt es in einem Maßnahmenpapier der Grünen-Bundestagsfraktion, aus dem der "Spiegel" am Sonntag berichtete. Darin fordern Fachpolitiker um den gesundheitspolitischen Sprecher Janosch Dahmen einen sofortigen Energiekostenausgleich durch den Bund.
Kahn stärkt Nagelsmann: "Sind von Julian total überzeugt"
Bayern Münchens Vorstandschef Oliver Kahn hat Trainer Julian Nagelsmann den Rücken gestärkt und angesichts der Ergebniskrise die Mannschaft in die Pflicht genommen. "Wir sind von Julian total überzeugt", sagte der Bayern-Boss am Rande des Wiesn-Besuchs des deutschen Rekordmeisters.
"Sehr gefährlicher" Taifun erreicht Japan
Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 234 Stundenkilometern und starken Regenfällen hat der als "sehr gefährlich" eingestufte Taifun "Nanmadol" Japan erreicht. Wie der nationale Wetterdienst mitteilte, traf der Sturm am Sonntagabend (Ortszeit) auf die Stadt Kagoshima im äußersten Südwesten Japans. Im Vorfeld hatten bereits mindestens 20.000 Bewohner der südwestlichen Insel Kyushu vor dem als "sehr gefährlich" eingestuften Taifun Zuflucht in Notunterkünften gesucht.
Moto2: Schrötter nach Sturz ohne WM-Punkte in Spanien
Motorrad-Pilot Marcel Schrötter hat in der Moto2 weitere WM-Punkte nach einem Sturz verpasst. Der 29-Jährige verlor beim Großen Preis von Aragon am Sonntag bereits in der turbulenten Anfangsrunde die Kontrolle über seine Kalex-Maschine und schied aus. Den Sieg sicherte sich nach 21 Runden der Spanier Pedro Acosta.
Proteste nach Tod von 22-Jähriger im Iran nach Festnahme durch Sittenpolizei
Der Tod einer jungen Frau im Iran nach ihrer Festnahme durch die Sittenpolizei hat Proteste in mehreren iranischen Städten ausgelöst. Nach der Bestattung von Mahsa Amini in ihrer Heimatstadt Saghes im Nordwesten des Iran forderten Menschen dort am Wochenende vor dem Gouverneursbüro eine "gründliche Untersuchung" der Todesursache. Die Polizei vertrieb die Demonstrierenden mit Tränengas. Die 22-Jährige war am Dienstag in Teheran wegen "des Tragens unangemessener Kleidung" festgenommen worden und - unter noch ungeklärten Umständen - auf der Polizeiwache zusammengebrochen und später gestorben.
Ruder-WM: Zeidler problemlos ins Viertelfinale
Fünf Wochen nach der Enttäuschung bei der Heim-EM hat Titelverteidiger Oliver Zeidler bei der Ruder-WM im tschechischen Racice die erste Hürde problemlos genommen. Der Einer-Weltmeister gewann seinen Vorlauf souverän mit einer Bootslänge Vorsprung und zog auf direktem Weg ins Viertelfinale am Mittwoch ein. Im ersten Rennen musste der 26-Jährige noch nicht sein volles Potenzial abrufen.
Forderungen aus Ländern und Kommunen nach Rettungsschirm für Stadtwerke
Aus den Bundesländern und Kommunen werden die Forderungen nach einem Rettungsschirm für die von der Energiekrise bedrohten Stadtwerke lauter. Der für die großen Unternehmen aufgespannte Schutzschirm der Bundesregierung müsse auf die Stadtwerke ausgedehnt werden, forderte Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) in der "Bild am Sonntag". Bayerns Regierungschef Markus Söder (CSU) sagte: "Wir benötigen einen Rettungsschirm wie bei Corona, natürlich auch für die Stadtwerke. Andernfalls gehen bald die Lichter aus."
Bund und Länder streiten über Finanzierung von Nachfolger für Neun-Euro-Ticket
Vor der Sonderkonferenz der Verkehrsministerinnen und -minister am Montag gibt es Streit über die Finanzierung eines Nachfolgers für das Ende August ausgelaufene Neun-Euro-Ticket. Der Bahn-Beauftragte der Bundesregierung, Michael Theurer (FDP), forderte die Länder am Wochenende zu Finanzierungsvorschlägen eines vom Bund unterstützten "Deutschlandtickets" auf. Die Länder fordern ihrerseits mehr Geld vom Bund. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und Greenpeace sprachen sich für ein deutschlandweites Klimaticket aus und wollen dafür das Dienstwagenprivileg reformieren.
Eritrea soll Mobilisierung eigener Truppen wegen Kämpfen in Äthiopien angeordnet haben
Als Reaktion auf erneute Kämpfe im Norden Äthiopiens hat das Nachbarland Eritrea nach Angaben Großbritanniens und Kanadas die Mobilmachung seiner Streitkräfte angeordnet. "Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen könnten kurzfristig im ganzen Land verhängt werden", hieß es von der kanadischen Regierung. Der 2020 ausgebrochene bewaffnete Konflikt zwischen der äthiopischen Zentralregierung und der in der nördlichen Region Tigray regierenden Volksbefreiungsfront Tigray (TPLF)war nach Monaten relativer Ruhe im August wieder aufgeflammt.
EU-Kommission will Ungarn Milliardenhilfen kürzen
Wegen Korruptionsvorwürfen will die Europäische Kommission Ungarn milliardenschwere Fördermittel kürzen. Die Kommission schlug am Sonntag in Brüssel vor, 7,5 Milliarden Euro an EU-Hilfen einzufrieren. Entscheiden müssten über die Kürzung letztlich die EU-Mitgliedsländer, die Kommission will Budapest aber noch die Möglichkeit zu Reformen geben.
Erste Entwarnung bei Reus: "Ich werde niemals aufgeben"
Borussia Dortmunds Kapitän Marco Reus hat sich im Derby gegen Schalke 04 weniger schwer verletzt als befürchtet. "Ich kann ein klein wenig Entwarnung geben", sagte BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl im Sport1-Doppelpass am Sonntag: "Die Untersuchungen haben keinen Bruch gezeigt, sondern eine Außenbandverletzung im Sprunggelenk - aber nicht so gravierend, dass die WM womöglich gefährdet ist."
Spaziergänger findet mehr als 100 tote Fische im Bodensee
Im Bodensee hat die Wasserschutzpolizei in Langenargen nach dem Hinweis eines Spaziergängers zahlreiche tote Fische gefunden. Der Mann habe gemeldet, dass deutlich mehr als 100 kleine tote Weißfische im Wasser trieben, teilte die Polizei in Göppingen am Samstagabend mit. Als die Beamten ankamen, fanden sie nur noch einen Teil davon - vermutlich seien die übrigen toten Tiere bereits abgetrieben worden.
Tausende Menschen bringen sich in Japan vor Taifun in Sicherheit
Im Südwesten Japans haben Tausende Menschen vor dem heftigen Taifun Nanmadol Zuflucht in Schutzunterkünften gesucht. Dem TV-Sender NHK zufolge befanden sich am Sonntagnachmittag (Ortszeit) mehr als 15.000 Menschen in der Region Kyushu in Räumen, die "extremen Wetterbedingungen standhalten". Der japanische Wetterdienst (JMA) gab eine Warnung für die Orte Kagoshima und Miyazaki auf der südwestlich gelegenen Insel Kyushu heraus, Behörden forderten mehr als vier Millionen Einwohner zum Verlassen ihrer Wohnungen auf.
Spaziergänger in Hessen findet Leiche in der Nähe von Bahngleisen
Im hessischen Ort Linsengericht bei Hanau hat ein Spaziergänger eine Leiche gefunden. Der Tote lag nahe der Bahngleise, teilten die Polizei in Gelnhausen und die Staatsanwaltschaft Hanau am Samstagabend mit. Es bestehe der Verdacht, dass der Mann getötet wurde.
Lindner fordert Gehaltsdeckel für Spitzenpersonal öffentlich-rechtlicher Sender
Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) fordert einen Gehaltsdeckel für das Spitzenpersonal beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk. "Ich bin gegen jede Neid-Debatte, aber kein Intendant sollte mehr verdienen als der Bundeskanzler", sagte Lindner der "Bild am Sonntag". Bundeskanzler Olaf Scholz verdient laut dem Bericht rund 362.000 Euro inklusive Abgeordnetendiät und damit weniger als die Intendanten von Westdeutschen Rundfunk (WDR) und ZDF mit 413.000 Euro beziehungsweise 372.000 Euro.
Vereinte Nationen fordern Öffnung weiterführender Schulen für Mädchen in Afghanistan
Die Vereinten Nationen haben die in Afghanistan regierenden radikalislamischen Taliban am Jahrestag der Schließung weiterführender Schulen für Mädchen aufgefordert, die Entscheidung rückgängig zu machen. "Mädchen gehören in die Schule. Die Taliban müssen sie wieder reinlassen", schrieb UN-Generalsekretär António Guterres am Sonntag im Onlinedienst Twitter.
Überraschung: Foss holt WM-Gold im Einzelzeitfahren
Der Norweger Tobias Foss hat zum Auftakt der Straßenrad-WM für eine große Überraschung gesorgt und Gold im Einzelzeitfahren gewonnen. Der 25-Jährige setzte sich am Sonntag auf dem 34,2 Kilometer langen Rundkurs in Wollongong in 40:02 Minuten vor dem Schweizer Stefan Küng (+2,95 Sekunden) und dem belgischen Vuelta-Sieger Remco Evenepoel (+9,16) durch.
Habeck will Gesetzentwurf zur Verschärfung des Kartellrechts in Kürze vorlegen
Das Bundeswirtschaftsministerium will zeitnah den angekündigten Gesetzentwurf zur Verschärfung des Kartellrechts vorlegen. Das Ministerium arbeite an einer umfassenden Novelle und werde "in Kürze" die Ressortabstimmung mit einem konkreten Gesetzentwurf einleiten, sagte eine Sprecherin der "Bild am Sonntag". Wo die Marktstruktur dem Wettbewerb entgegenstehe, "etwa weil es nur wenige Anbieter im Markt gibt und regelmäßig parallele Preisentwicklungen zulasten der Verbraucher zu beobachten sind", sollen die Eingriffsinstrumente des Kartellrechts gestärkt werden.
Verletzter Reus: "Ich werde niemals aufgeben"
Borussia Dortmunds Kapitän Marco Reus hat sich nach seiner möglicherweise schweren Knöchelverletzung kämpferisch zu Wort gemeldet. "Danke für eure Genesungswünsche", schrieb der 33-Jährige bei Instagram: "Ich werde bald zurück sein." Er gratulierte seiner Mannschaft zum Derbysieg gegen Schalke 04 (1:0) und schloss: "Ich werde niemals aufgeben."
Trotz Niederlage: Revierderby-Anfänger haben Lust auf mehr
Die Schalker Derby-Anfänger haben trotz der Niederlage im 181. Ruhrpott-Klassiker Lust auf mehr bekommen. "Es war von der Stimmung her ein gutes Derby, aber vom Ergebnis her kein geiles Derby", sagte U21-Nationalspieler Tom Krauß, der beim 0:1 (0:0) bei Borussia Dortmund wie alle anderen eingesetzten Spieler von Schalke 04 sein erstes Revierderby erlebte.
Thomas Müller: Vom Fleischliebhaber zum bewussten Genießer
Vom Fleischliebhaber zum bewussten Genießer: Fußball-Nationalspieler Thomas Müller achtet mittlerweile "verstärkt darauf, was in den Lebensmitteln steckt", die er zu sich nimmt. "Ausschließlich vegan" ernähre er sich aber nicht, wie er der Welt am Sonntag sagte: "Ich bin schließlich von der bayerischen Esskultur geprägt. Da ist schon der ein oder andere fleischige Gaumenschmaus dabei."
Geisenberger zu Comeback: "Bin extrem locker und entspannt"
Die sechsmalige Rodel-Olympiasiegerin Natalie Geisenberger lässt sich die Option auf ein zweites Comeback "total offen". Sie sei "extrem locker und entspannt", sagte die 34-Jährige dem Münchner Merkur: "Ich bin im Hier und Jetzt. Wenn unser zweites Kind da ist, schaue ich: Wie geht es mir? Was sagt mein Körper? Kriege ich die Motivation noch mal her?"
Hunderte Trauergäste bei Feier für getöteten früheren Ballett-Tänzer in Kiew
Hunderte Menschen haben am Samstag in Kiew dem im Ukraine-Krieg getöteten früheren Ballett-Tänzer Oleksandr Schapowal die letzte Ehre erwiesen. In der Nationaloper der ukrainischen Hauptstadt versammelten sich Angehörige, Kollegen, Soldaten und Bewunderer Schapowals, der seit den ersten Tagen des russischen Angriffskriegs als Freiwilliger zunächst bei der Verteidigung Kiews und später im Osten der Ukraine gekämpft hatte. Der 47-jährige Schapowal war am 12. September von einem Mörsergeschoss während der ukrainischen Gegenoffensive in der Region Donezk nahe der Ortschaft Majorsk getötet worden.
Staatenlenker versammeln sich in London für Abschied von der Queen
Staatenlenker aus der ganzen Welt versammeln sich an diesem Wochenende in London für den Abschied von der britischen Königin Elizabeth II. Zu den hochrangigen Besuchern, die der Monarchin an ihrem aufgebahrten Sarg in der Westminister Hall die letzte Ehre erwiesen, gehörten der kanadische Premierminister Justin Trudeau, Australiens Regierungschef Antony Albanese und die neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern. Am Montag findet das Staatsbegräbnis für die Queen statt.
Tschechische EU-Ratspräsidentschaft fordert Kriegsverbrecher-Tribunal zu Ukraine
Nach der Entdeckung hunderter Gräber in zurückeroberten Gebieten der Ukraine hat die tschechische EU-Ratspräsidentschaft die Einsetzung eines internationalen Kriegsverbrecher-Tribunals gefordert. "Im 21. Jahrhundert sind solche Angriffe auf die Zivilbevölkerung undenkbar und abscheulich", erklärte am Samstag der tschechische Außenminister Jan Lipavsky. Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj sagte, bei der Exhumierung der Leichen in den vormals von russischen Truppen besetzten Gebieten seien inzwischen weitere Beweise für Folter gefunden worden.
EU-Kommission berät über mögliche Kürzung der EU-Hilfen für Ungarn
Die Europäische Kommission berät am Sonntag über eine mögliche Kürzung milliardenschwerer EU-Hilfen für Ungarn (Pressekonferenz gegen Mittag). Die Kommission wirft dem Mitgliedsland einen unzureichenden Kampf gegen die Korruption sowie schwerwiegende Grundrechts-Defizite vor. Sie hatte deshalb im April den sogenannten Rechtsstaats-Mechanismus aktiviert. Er erlaubt in solchen Fällen Mittelkürzungen.