Letzte Nachrichten
Mehr als 3000 Tote nach Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet
Nach dem verheerenden Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet ist die Gesamtzahl der Toten in beiden Ländern auf mehr als 3000 gestiegen. Die türkische Katastrophenschutzbehörde Afad teilte am Montagabend mit, dass nach jüngsten vorläufigen Zahlen mindestens 1762 Menschen in der Türkei ums Leben gekommen seien. In Syrien meldeten Regierung und Rettungskräfte mindestens 1293 Todesopfer.
USA planen keine Rückgabe von Ballon-Trümmerteilen an China
Die USA planen nach dem Abschuss eines mutmaßlichen chinesischen Spionage-Ballons keine Rückgabe der Trümmerteile an China. "Ich weiß von keiner Absicht und keinen Plänen, es zurückzugeben", sagte der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates der USA, John Kirby, am Montag zu Journalisten. Er betonte, die USA würden sich von der Untersuchung der geborgenen Teile weitere Erkenntnisse zu dem Ballon erhoffen.
Mehr als 2600 Tote nach verheerendem Erdbeben in türkisch-syrischem Grenzgebiet
Bei einem verheerenden Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet sind nach vorläufigen Angaben mehr als 2600 Menschen ums Leben gekommen. Da die Suche nach unzähligen Verschütteten am Montagabend andauerte, wurde ein weiterer Anstieg der Opferzahl befürchtet. Das Beben der Stärke 7,8 traf die durch den Bürgerkrieg in Syrien bereits schwer gezeichnete Region am frühen Montagmorgen. Deutschland und zahlreiche weitere Länder mobilisierten Soforthilfe für die Erdbebenopfer.
Mitbegründer von Atomwaffen Division in den USA festgenommen
Der Mitbegründer der Neonazi-Gruppierung Atomwaffen Division, Brandon Russell, ist in den USA erneut festgenommen worden. Die US-Justiz wirft Russell nach Angaben vom Montag vor, Anschläge auf Umspannwerke rund um Baltimore im US-Ostküstenstaat Maryland geplant zu haben. Ihm und einer ebenfalls festgenommenen Bekannten wird eine Verschwörung zur Beschädigung von Energie-Infrastruktur zur Last gelegt. Darauf steht eine Höchststrafe von 20 Jahren Haft.
Bund und Hilfsorganisationen stellen Soforthilfe für Erdbeben-Opfer bereit
Nach dem schweren Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet haben die Bundesregierung und deutsche Hilfsorganisationen Unterstützung mobilisiert. Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) sagte Nothilfe durch das Technische Hilfswerk (THW) zu, zahlreiche Organisationen mobilisierten Hilfe. Der türkische Botschafter in Berlin, Ahmet Basar Sen, bedankte sich "für die immense Welle der Solidarität der Deutschen".
Zahl der Erdbebenopfer in Türkei und Syrien auf mehr als 2600 gestiegen
Nach dem verheerenden Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet ist die Opferzahl auf mehr als 2600 gestiegen. In der Türkei starben mindestens 1651 Menschen, wie Gesundheitsminister Fahrettin Koca am Montagabend mitteilte. Mehr als 11.000 Menschen seien verletzt worden. In Syrien kamen nach jüngsten Angaben von Regierung und Rettungskräften mindestens tausend Menschen ums Leben.
Krankenpfleger und Rettungspersonal in Großbritannien streiken erstmals gemeinsam
Krankenpfleger und das Rettungspersonal in Großbritannien haben am Montag die bislang größte Streikrunde im Gesundheitswesen abgehalten. Nach Angaben der Gewerkschaft Royal College of Nursing (RCN) beteiligten sich Krankenpfleger in etwa einem Drittel der Krankenhäuser in England und den meisten Teilen von Wales an dem Ausstand. Vom Streik des Personals im Rettungsdienst war nur England betroffen, Sanitäter in Wales hatten zuvor ihre geplanten Aktionen nach einem verbesserten Lohnangebot abgesagt.
Guterres warnt vor weiterer Eskalation des Ukraine-Kriegs
UN-Generalsekretär António Guterres hat vor einer weiteren Eskalation des Ukraine-Kriegs gewarnt. "Die Aussichten auf Frieden werden immer geringer. Die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Eskalation und eines weiteren Blutvergießens nimmt zu", sagte Guterres am Montag in einer Rede vor der UN-Vollversammlung. Er fürchte, dass sich die Welt "mit weit geöffneten Augen" auf einen größeren Krieg zubewege.
Erdbebenkatastrophe: Sportevents in der Türkei abgesagt
Nach der Erdbebenkatastrophe werden in der Türkei vorerst keine Sportveranstaltungen stattfinden. Wie Sportminister Mehmet Muharrem Kasapoglu am Montagnachmittag via Twitter bekannt gab, werden "alle nationalen Sportorganisationen bis auf Weiteres ausgesetzt". Bereits zuvor hatte der türkische Fußballverband TFF alle Spiele abgesetzt und den Betroffenen der Katastrophe sein Beileid ausgesprochen.
Steinmeier will Wehrhaftigkeit der Demokratie stärken
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat dazu aufgerufen, die Wehrhaftigkeit der Demokratie zu stärken. In einer Gedächtnisvorlesung an der Universität München zum 80. Jahrestag der Hinrichtung von Mitgliedern der Widerstandsgruppe Weiße Rose sagte Steinmeier am Montag, die Demokratie in Deutschland sei "in den vergangenen Jahren stärker unter Druck geraten". In Deutschland solle es "Verfassungsgegnern nicht noch einmal gelingen können, die Demokratie im Innersten anzugreifen".
Gewerkschaft fordert Lieferando zu Verhandlungen über Tarifvertrag auf
Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hat den Essens-Lieferdienst Lieferando zu Verhandlungen über einen Mantel- und Entgelttarifvertrag aufgefordert. Die NGG will für die rund 7000 Beschäftigten des größten deutschen Lieferdienstes unter anderem einen garantierten Stundenlohn von 15 Euro sowie angemessene Zuschläge für Schichten am Abend, an Sonntagen und an Feiertagen erreichen, wie sie am Montag mitteilte. Lieferando solle der "erste tarifgebundene Essens-Lieferdienst Deutschlands" werden.
Anklage fordert lange Strafen im Prozess um Dreifachmord von Starnberg
Im Prozess um den Dreifachmord von Starnberg vor drei Jahren hat die Staatsanwaltschaft lange Strafen gefordert. Vor dem Landgericht München II forderte die Anklage für den Haupttäter Maximilian B. und dessen Komplizen Samuel V. am Montag jeweils dreizehn Jahre und sechs Monate Jugendhaft. Außerdem soll das Gericht nach dem Plädoyer für beide den Vorbehalt der Sicherungsverwahrung anordnen, da von ihnen weitere Straftaten zu erwarten seien.
45-Jähriger Angler vor Rostocker Fischereihafen aus Wasser gerettet
Seenotretter haben einen in der Nähe des Rostocker Fischereihafens ins Wasser gefallenen Angler gerettet - allerdings starb dieser später im Krankenhaus. Wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am Montag in Bremen mitteilte, ging am Samstagvormittag ein Notruf in der Rettungsleitstelle ein.
Angreifer von Brokstedt soll sich mit Terrorist Anis Amri verglichen haben
Der mutmaßliche Messerangreifer von Brokstedt soll sich sechs Monate vor der Tat mit dem Terroristen Anis Amri verglichen haben. In seiner Gefangenenpersonalakte ist nach Angaben der Hamburger Justizbehörde vom Montag dokumentiert, dass er im August 2022 im Gefängnis gesagt habe: "Es gibt nicht nur einen Anis Amri, es gibt mehrere, ich bin auch einer."
US-Computerhersteller Dell entlässt weltweit rund 6650 Mitarbeiter
Der US-Computerhersteller Dell entlässt weltweit rund 6650 Mitarbeiter. Der Konzern kündigte am Montag an, rund fünf Prozent seiner weltweit 133.000 Stellen zu streichen. Der Vize-Vorstandsvorsitzende Jeff Clarke erklärte zur Begründung, die Marktbedingungen würden sich weiter verschlechtern, die Zukunft sei "ungewiss". Die bisherigen Maßnahmen, um sich auf einen wirtschaftlichen Abschwung vorzubereiten, seien "nicht mehr ausreichend".
Bereits mehr als 2300 Tote bei schwerem Erdbeben in türkisch-syrischem Grenzgebiet
Bei einem der verheerendsten Beben in der Region seit Jahrzehnten sind im türkisch-syrischen Grenzgebiet nach vorläufigen Angaben etwa 2300 Menschen ums Leben gekommen. Das Beben der Stärke 7,8 traf das durch durch den Bürgerkrieg in Syrien bereits schwer gezeichnete Gebiet am frühen Montagmorgen, nach unzähligen Verschütteten wurde am Nachmittag noch gesucht. Zahlreiche Länder kündigten Unterstützung an, darunter Deutschland sowie die kriegsgebeutelte Ukraine.
Hilfsorganisationen stellen Soforthilfe für Erdbeben-Opfer bereit
Nach dem schweren Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet haben deutsche Hilfsorganisationen erste Unterstützung mobilisiert. Das Bündnis "Aktion Deutschland hilft" kündigte eine Soforthilfe von einer Million Euro an. Neben medizinischer Hilfe würden auch Zelte, Heizstrahler, Decken, Thermokleidung sowie Grundnahrungsmittel für mindestens 5000 Menschen dringend benötigt, die über Partnerorganisationen bereitgestellt werden sollten.
Unbekannter leitet in Niedersachsen Gas in Tiefgarage von Gericht
Im niedersächsischen Uelzen hat die Polizei Ermittlungen zu einem Unbekannten aufgenommen, der Gas in die Garage des Amtsgerichts einleitete. Wie die Polizei in Lüneburg mitteilte, ereignete sich der Vorfall in der Nacht zum Montag. Demnach bohrte ein Unbekannter ein Loch in das Tor der Tiefgarage des Gerichts und leitete dann mit einem Schlauch Propangas aus einer handelsüblichen Flasche ein.
Gericht: Verstoß gegen Rechtsfahrgebot nach Urlaub in Land mit Linksverkehr ist Unachtsamkeit
Nach sieben Wochen Urlaub in Thailand handelt ein Autofahrer unachtsam, wenn er bei der ersten Fahrt zurück in Deutschland gegen das Rechtsfahrgebot verstößt. Rücksichtslosigkeit könne hier aber nicht angenommen werden, erklärte das Oberlandesgericht Zweibrücken am Montag. In Thailand herrscht Linksverkehr. Der Fahrer war noch am Tag seiner Rückkehr in Rheinland-Pfalz unterwegs, fuhr auf der linken Seite und stieß kurz nach dem Losfahren auf einer Landstraße mit einem entgegenkommenden Wagen zusammen.
AfD-Chef gibt Regierungsbeteiligung als nächstes Ziel der Partei aus
Zehn Jahre nach Gründung der AfD hat die Parteiführung als nächstes Etappenziel die Regierungsbeteiligung in einem Bundesland ausgegeben. "Wir werden in Zukunft auch Regierungsverantwortung übernehmen", sagte Parteichef Tino Chrupalla am Montag im ZDF-"Morgenmagazin". Dies könnte kommendes Jahr nach den Landtagswahlen in Ostdeutschland passieren, wo die AfD in Umfragen zum Teil stärkste Kraft sei.
Kombination: Shiffrin scheitert - Brignone triumphiert
Ski-Königin Mikael Shiffrin hat zum WM-Auftakt ihrer Gold-Mission den ersten herben Rückschlag hinnehmen müssen. In der Kombination schied die in den vergangenen Wochen dominierende Amerikanerin im Slalom kurz vor dem Ziel nach einem Einfädler aus. Die Titelverteidigerin, nach dem Super-G Sechste, lag klar auf Siegkurs.
Selenskyj warnt vor Jahrestag des Kriegsbeginns vor symbolischer Aktion der Russen
Vor dem Jahrestag des russischen Einmarsches in die Ukraine hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj vor einer demonstrativen Aktion der russischen Seite gewarnt. "Viele Berichte deuten darauf hin, dass die Besatzer im Februar etwas Symbolisches tun wollen, um sich für ihre Niederlagen im vergangenen Jahr zu rächen", sagte Selenskyj am Sonntagabend in seiner täglichen Videoansprache. Die am Wochenende angekündigte Ablösung des ukrainischen Verteidigungsministers wurde derweil offenbar verschoben.
CDU-Fraktion im Saarland beschließt Untersuchungsausschuss zu Tod von Samuel Yeboah
Mehr als 30 Jahre nach dem Tod des Ghanaers Samuel Yeboah in einer Asylbewerberunterkunft im Saarland soll ein Untersuchungsausschuss im Landtag den Fall aufarbeiten. Die CDU-Fraktion in Saarbrücken beschloss am Montag einstimmig, dass der Ausschuss eingesetzt werden und bis Mitte des Jahres seine Arbeit aufnehmen solle. "Eine parlamentarische Aufarbeitung dieses Falls ist für uns zwingend geboten", erklärte der Fraktionsvorsitzende Stephan Toscani.
USA bergen Trümmerteile von mutmaßlichem chinesischen Spionage-Ballon
Nach dem Abschuss eines mutmaßlichen chinesischen Spionage-Ballons über den Vereinigten Staaten hat die US-Marine damit begonnen, die Trümmerteile zu bergen. Bei der Sicherung des Gebiets helfe die Küstenwache, erklärte der Befehlshaber der US-Streitkräfte in Nordamerika, General Glen VanHerck, am Sonntag (Ortszeit). Die Bundesregierung äußerte sich besorgt über den Ballon-Vorfall.
Frankreichs Verkehrsminister fordert zum Streikverzicht zum Beginn der Schulferien auf
Kurz vor Beginn einer neuen Protestwelle gegen die Rentenreform hat Frankreichs Verkehrsminister den Verzicht auf Streiks zum Beginn der Winterferien gefordert. "Ich appelliere an die Verantwortung der Gewerkschaften, den Reiseverkehr zum Ferienbeginn nicht zu stören", sagte Verkehrsminister Clément Beaune am Montag dem Sender LCI. Die Gewerkschaften haben für Dienstag und Samstag dieser Woche zu Protesten gegen die umstrittene Rentenreform aufgerufen.
Biden sagt nach Erdbeben in türkisch-syrischem Grenzgebiet Hilfe zu
Nach dem verheerenden Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet hat US-Präsident Joe Biden Hilfe zugesagt. "Ich bin zutiefst traurig über den Verlust an Menschenleben und die Zerstörung durch das Erdbeben in der Türkei und in Syrien", erklärte Biden am Montag im Kurzbotschaftendienst Twitter. "Ich habe mein Team angewiesen, die Situation in Koordination mit der Türkei weiterhin genau zu beobachten und jede notwendige Hilfe zu leisten."
Grijseels und Golla zu Handballern des Jahres gewählt
Nationalspielerin Alina Grijseels und DHB-Kapitän Johannes Golla sind Deutschlands Handballer des Jahres 2022. Das ist das Ergebnis der Leserwahl der Handballwoche. Rückraumspielerin Grijseels von Borussia Dortmund erhält die Auszeichnung zum zweiten Mal hintereinander, für Kreisläufer Golla von der SG Flensburg-Handewitt ist es Premiere.
Salman Rushdies neuer Roman erscheint sechs Monate nach Messerangriff auf ihn
Knapp sechs Monate nach einem lebensbedrohlichen Messerangriff auf ihn veröffentlicht Salman Rushdie seinen neuen Roman. Das Buch mit dem englischen Titel "Victory City" soll am Dienstag auf Englisch erscheinen, die Veröffentlichung der deutschen Fassung ist dem Verlag Penguin Random House zufolge für April geplant.
Drängen auf Handeln bei zugesagter Militärhilfe für Ukraine
Angesichts von Berichten über Verzögerungen bei Panzer-Lieferungen an die Ukraine aus weiteren EU-Staaten hat Grünen-Fraktionsvize Agnieszka Brugger zu raschem Handeln aufgerufen. Auch der SPD-Außenpolitiker Michael Roth sagte am Montag im ZDF, es sei nicht zielführend, über "immer neue Waffensysteme" für die Ukraine zu sprechen. Stattdessen solle das Zugesagte schnell geliefert werden.
Aktivisten von Letzter Generation blockieren Straßen in mehreren Städten
Aktivistinnen und Aktivisten der Gruppe Letzte Generation haben am Montag in mehreren deutschen Städten Straßen blockiert. In Berlin klebten sich Protestierende an drei Aus- und Auffahrten zur Stadtautobahn 100 auf die Fahrbahn, wie eine Polizeisprecherin sagte. Insgesamt waren demnach 18 Menschen an den Aktionen beteiligt.
Habeck setzt auf "faire" transatlantische Zusammenarbeit
Im Streit um die massiven US-Subventionen im Kampf gegen den Klimawandel wirbt Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) für eine "faire" Zusammenarbeit zwischen EU und USA. "Wir können eine grüne Brücke über den Atlantik schlagen und gemeinsame grüne Leitmärkte aufbauen", erklärte er anlässlich seiner Reise nach Washington. Gemeinsam mit seinem französischen Kollegen Bruno Le Maire trifft er dort am Dienstag US-Regierungsvertreter.
36-Jähriger zündet in Bank Überweisungsträger an und brät Hähnchen darüber
In einer Bankfiliale im sächsischen Görlitz hat ein Mann versucht, mit Hilfe von angezündeten Überweisungsträgern ein Hähnchen zu braten. Der 36-Jährige stand unter Drogen, wie die Polizei am Montag mitteilte. Ein Test habe positiv auf Amphetamine angeschlagen.