Letzte Nachrichten
Bayern-Frauen zum fünften Mal deutscher Meister
Die Fußballerinnen von Bayern München haben zum fünften Mal die deutsche Meisterschaft gewonnen. Der Spitzenreiter besiegte am letzten Spieltag Absteiger Turbine Potsdam 11:1 (7:0) und hielt mit dem höchsten Saisonsieg den Titelverteidiger VfL Wolfsburg mit zwei Punkten Vorsprung auf Abstand.
Spahn stößt mit Vorstoß zu Abschaffung von Rente mit 63 auf Kritik
Unions-Fraktionsvize Jens Spahn (CDU) ist mit einem Vorstoß für die Abschaffung der Rente mit 63 für langjährig Versicherte auf scharfe Kritik gestoßen. "Das wäre ungerecht und würde die Menschen hart treffen, die ihr ganzes Leben lang und oft mit vollem körperlichen Einsatz hart gearbeitet haben", erklärte Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD). Auch weitere Politikerinnen von SPD und Linkspartei wandten sich dagegen.
Zwei Tote bei bisher wohl schwersten russischen Drohnenangriffen auf Kiew
Russland hat die offenbar massivsten Drohnenangriffe auf Kiew seit Beginn seines Angriffskrieges gegen die Ukraine geflogen. Dabei wurden nach ukrainischen Angaben in der Nacht zum Sonntag zwei Menschen getötet und drei weitere verletzt. Die ukrainische Luftwaffe erklärte im Onlinedienst Telegram, sie habe die "Rekordzahl" von 54 russischen Drohnen gezählt - 40 davon alleine mit dem Ziel Kiew. 52 der Drohnen seien aber abgefangen worden.
Toter 19-Jähriger auf Dach von Berliner S-Bahn-Zug entdeckt
Auf dem Dach eines Berliner S-Bahn-Zuges ist am Sonntagmorgen die Leiche eines 19-jährigen Mannes gefunden worden. Die Kriminalpolizei nahm Ermittlungen auf, es wurde von einem Unfall ausgegangen.
Regierung rechnet mit 88 Milliarden Euro Investitionsbedarf der Bahn bis 2027
Die Bundesregierung rechnet mit einem Investitionsbedarf der Bahn in Deutschland von 88 Milliarden Euro bis 2027. Das geht aus einer Antwort der Regierung auf eine Anfrage des Linken-Haushaltsexperten Victor Perli hervor, die am Sonntag in Berlin bekannt wurde. Zu der Frage, wie dies finanziert werden solle, äußerte sich die Regierung unter Hinweis auf das laufende Verfahren zur Haushaltsaufstellung nicht.
Ermittlungen gegen sieben Männer in Nordirland nach Schüssen auf Polizisten
Drei Monate nach Schüssen auf einen Polizisten Nordirland ist gegen sieben Männer ein offizielles Ermittlungsverfahren eingeleitet worden. Wie die nordirische Polizei am Samstag mitteilte, wird den Männern im Alter zwischen 28 und 72 Jahren allesamt versuchter Mord vorgeworfen. Einige von ihnen sollen sich außerdem wegen Terrorismusvorwürfen verantworten.
Pkw prallt offenbar nach illegalem Autorennen gegen Garage
In Dortmund sind drei junge Männer verletzt worden, als ein Pkw offenbar während eines illegalen Autorennens verunglückte. Der Wagen prallte auf dem Parkplatz eines Großhandels gegen eine Garage, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Vorausgegangen sei offenbar ein Autorennen. Der Vorfall ereignete sich demnach bereits am Freitagabend.
Türken entscheiden in Stichwahl über ihren Präsidenten in kommenden fünf Jahren
Weiter mit dem Amtsinhaber Recep Tayyip Erdogan oder ein Neuanfang mit Oppositionsführer Kemal Kilicdaroglu? In der ersten Stichwahl in der Geschichte der Türkei haben die Bürgerinnen und Bürger am Sonntag über ihren Präsidenten in den kommenden fünf Jahren abgestimmt. Erdogan gilt als Favorit. Kilicdaroglu rief die Wähler auf, dessen nunmehr 20-jährige "autoritäre" Herrschaft zu beenden. Der Wahlausgang in dem Nato-Staat wird auch im Ausland mit großer Spannung erwartet.
In Somalia soll ab 2024 das direkte und allgemeine Wahlrecht gelten
Im ostafrikanischen Krisenstaat Somalia soll das Wahlsystem demokratisiert werden. Ab dem kommenden Jahr solle das direkte und allgemeine Wahlrecht gelten, kündigte die Regierung in Mogadischu am Sonntag an. Zuvor hatte sie nach viertägigen Verhandlungen ein Abkommen mit den Anführern der Regionen über die Reform geschlossen, durch die das bisherige komplexe, indirekte Wahlsystem abgeschafft werden soll.
Faeser ruft zum Jahrestag von Solingen zu Kampf gegen Rechtsextremismus auf
Anlässlich des 30. Jahrestages des ausländerfeindlichen Anschlags von Solingen hat Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) zum Kampf gegen Rechtsextremismus aufgerufen. "Der Rechtsextremismus ist die größte extremistische Gefahr für unsere Demokratie - und für Menschen in unserem Land", sagte Faeser der Funke Mediengruppe in einem am Sonntag veröffentlichen Interview. Sie hob hervor, dass im vergangenen Jahr 41 Prozent der Opfer politisch motivierter Gewalttaten von rechtsmotivierten Tätern angegriffen worden seien.
Chinas erstes im Land gebautes Passagierflugzeug absolviert Jungfernflug
In China hat das erste einheimisch produzierte Passagierflugzeug seinen Jungfernflug absolviert. Die C919 des chinesischen Herstellers Comac flog am Sonntag von Shanghai nach Peking, wie der staatliche Fernsehsender CCTV berichtete. Die Maschine der Fluggesellschaft China Eastern Airlines sei 40 Minuten vor der geplanten Ankunftszeit "problemlos" in der Hauptstadt gelandet.
FC Bayern: Rummenigge rückt in den Aufsichtsrat
Bayern München wird im Zuge des Neuanfangs an der Vereinsspitze seinen früheren Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge zurückholen. "Wir werden ihn wieder stärker einbinden und am Dienstag vorschlagen, ihn in den Aufsichtsrat mitaufzunehmen", sagte Präsident Herbert Hainer bei einer Pressekonferenz am Sonntag.
Kilicdaroglu: Türken sollten bei Präsidentenwahl "autoritäre Regierung" abwählen
Der oppositionelle türkische Präsidentschaftskandidat Kemal Kilicdaroglu hat seine Mitbürgerinnen und Mitbürger bei der Stichwahl aufgefordert, die "autoritäre" Herrschaft von Amtsinhaber Recep Tayyip Erdogan zu beenden. "Damit echte Demokratie und Freiheit hier Einzug halten, damit wir uns von einer autoritären Regierung befreien, rufe ich die Bürger zur Wahl auf", sagte Kilicdaroglu am Sonntag, als er in Ankara seine Stimme bei der Stichwahl um das Präsidentenamt abgab.
Hainer stellt klar: Tuchel bleibt Bayern-Trainer
Thomas Tuchel wird Bayern München auch in der kommenden Saison trainieren. Das bestätigte Herbert Hainer, Präsident des Fußball-Rekordmeisters, bei einer Pressekonferenz am Sonntag.
Der Tag danach: BVB beginnt mit der Verarbeitung
Borussia Dortmund hat am Tag nach dem dramatischen Scheitern im Meisterfinale der Fußball-Bundesliga mit ersten Ansätzen von Verarbeitung begonnen. Die Spieler und die Vereinsführung um Hans-Joachim Watzke und Sebastian Kehl trafen sich am Sonntagvormittag wie angekündigt noch einmal auf dem Trainingsgelände in Dortmund-Brackel.
Esken kritisiert Ausstieg Twitters aus Kodex gegen Desinformationen
Die SPD-Vorsitzende Saskia Esken hat den nach EU-Informationen bevorstehenden Ausstieg des Internetdienstes Twitter aus dem freiwilligen Verhaltenskodex der Europäischen Union gegen Desinformation scharf kritisiert. Im "Handelsblatt" drohte Esken in einem am Sonntag veröffentlichten Interview dem Unternehmen mit einem harten Vorgehen auf Grundlage eines neuen EU-Gesetzes.
Mit dem "Kampfhemd" ins Finale: Kreis bügelt nicht
Ein bisschen abergläubisch ist auch Harold Kreis. Der Eishockey-Bundestrainer zieht zum WM-Endspiel wieder sein weißes Glückshemd an. "Ich trage es zum siebten Mal", sagte der 64-Jährige am Sonntagmorgen mit Blick auf das Finale am Abend (19.20 Uhr MESZ/Sport1 und MagentaSport) gegen Rekordweltmeister Kanada, "mit dem Hemd haben wir immer gewonnen."
Lawrow kritisiert Debatte um F-16-Jets für die Ukraine als "Spiel mit dem Feuer"
Angesichts der Debatte um die Lieferung von F-16-Kampfjets an die Ukraine hat Russland den Westen davor gewarnt, "mit dem Feuer" zu spielen. "Das ist ein Spiel mit dem Feuer. Da gibt es gar keinen Zweifel", sagte der Außenminister Sergej Lawrow in einem Gespräch mit dem russischen Fernsehen, von dem der Interviewer Pawel Sarubin am Sonntag Auszüge in Onlinenetzwerken veröffentlichte.
Kahn "definitiv nicht" ausgerastet
Oliver Kahn hat Meldungen zurückgewiesen, wonach er nach seiner Entlassung als Vorstandsvorsitzender bei Bayern München die Contenance verloren habe. "Die Behauptung, dass ich ausgerastet bin, als ich über die Abberufung informiert wurde, stimmt definitiv nicht", schrieb der 53-Jährige am Sonntag bei Twitter.
Schulze fordert weltweit besseren Zugang für Frauen zu Hygieneprodukten
Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) hat einen besseren Zugang für Frauen zu Hygieneprodukten gefordert. Betroffen seien weltweit mehr als 600 Millionen Mädchen und Frauen, erklärte Schulze am Sonntag in Berlin. Sie könnten daher in vielen Ländern während ihrer Periode oft nicht am Schul-oder Arbeitsalltag teilnehmen, kritisierte die Ministerin anlässlich des Welttags der Menstruationshygiene.
Bekifft und alkoholisiert mit geklautem Roller unterwegs
Im rheinland-pfälzischen Münchweiler an der Rodalb hat die Polizei in der Nacht zum Sonntag einen 15-Jähriger gestoppt, der alkoholisiert und unter Drogeneinfluss auf einem gestohlenen Roller unterwegs war. Die Polizei war nach eigenen Angaben durch Passanten informiert worden, dass der Roller wegen einer Panne am Rande der Ortsumgehung stand.
Texanischer Generalstaatsanwalt vorläufig des Amtes enthoben
Der republikanische Generalstaatsanwalt und Justizminister von Texas, Joe Paxton, ist wegen Korruptionsvorwürfen vom Parlament des US-Bundesstaats vorläufig seines Amtes enthoben worden. Das von Paxtons eigener Partei dominierte Repräsentantenhaus stimmte am Samstag mit deutlicher Mehrheit für ein sogenanntes Impeachment. Der texanische Senat wird nun in einem Verfahren darüber entscheiden, ob der 60-Jährige endgültig aus dem Amt entfernt wird. Paxton ist ein glühender Anhänger von Ex-Präsident Donald Trump.
Studie: Zahl junger Raucher in Corona-Zeit drastisch gestiegen
Die Zahl junger Raucherinnen und Raucher in Deutschland ist laut einer Studie der Krankenkasse KKH im Vergleich zur Zeit vor der Corona-Pandemie um 83 Prozent gestiegen. Demnach gaben nun elf Prozent der 16- bis 29-Jährigen an, dass sie regelmäßig rauchen. 2020 seien dies nur sechs Prozent gewesen, berichteten die Zeitungen der Funke Mediengruppe.
Widerstand bei Grünen gegen Verschärfungen im EU-Asylrecht
Bei den Grünen verstärkt sich der Widerstand gegen eine Verschärfung des Asylrechts auf EU-Ebene. "Nur weil es bislang keine gerechte Verteilung gibt, darf man jetzt nicht Menschen- und Grundrechtsprinzipien mit Füßen treten", sagte Schleswig-Holsteins Sozialministerin Aminata Touré dem Berliner "Tagesspiegel am Sonntag". Sie warnte vor neuen Massenlagern an den EU-Außengrenzen ähnlich wie im griechischen Moria.
Regional- und Kommunalwahlen in Spanien
In Spanien sind am Sonntag Regional- und Kommunalwahlen abgehalten worden. Die Wahllokale öffneten um 9.00 Uhr. Rund 35 Millionen Wählerinnen und Wähler waren aufgerufen, die Parlamente von zwölf der 17 spanischen Regionen neu zu wählen. Außerdem standen Gemeinderäte in den rund 8100 Kommunen des Landes zur Wahl. Nachwahlbefragungen nach der Schließung der Wahllokale um 20.00 Uhr waren nicht vorgesehen. Erste Ergebnisse sollten gegen 22.00 Uhr bekanntgegeben werden.
Mehr als 1500 Festnahmen bei Klima-Protest von Extinction Rebellion in Den Haag
Die niederländische Polizei hat bei einer Protestaktion der Klimaschutzgruppe Extinction Rebellion mehr als 1500 Menschen festgenommen. Diese hatten zum siebten Mal einen Streckenabschnitt einer Autobahn im Zentrum der Hauptstadt Den Haag blockiert, um gegen staatliche Subventionen für fossile Brennstoffe zu protestieren. Die Polizei teilte mit, sie habe nach einer Vorwarnung Wasserwerfer gegen die Aktivisten eingesetzt und insgesamt 1579 Menschen festgenommen. Extinction Rebellion sprach von rund 7000 Protestteilnehmern.
Spahn fordert wegen Fachkräftemangel sofortiges Ende der Rente mit 63
Unions-Fraktionsvize Jens Spahn (CDU) hat angesichts des weit verbreiteten Fachkräftemangels in Deutschland das sofortige Ende der Rente mit 63 gefordert. "Die Rente mit 63 kostet Wohlstand, belastet künftige Generationen und setzt die falschen Anreize", sagte Spahn der "Bild am Sonntag". Diese Möglichkeit müsse daher "abgeschafft und durch eine bessere Erwerbsminderungsrente ersetzt werden". Die etwa zwei Millionen Fachkräfte, die früher in Rente gingen, fehlten der deutschen Wirtschaft "bitterlich".
Minister aus rund 60 Ländern beraten über Eindämmung von Plastikmüll
Vor den UN-Verhandlungen über ein internationales Abkommen zur Eindämmung der Plastikmüllflut haben Minister und andere Regierungsvertreter aus rund 60 Ländern in Paris über Lösungen diskutiert. Bei den Gesprächen sei es um die Produktion, die Entsorgung und das Recycling von Plastik sowie um die Gefahren durch Mikroplastik gegangen, teilte die französische Umweltstaatssekretärin Bérangère Couillard am Samstagabend mit. Auch über die Unterstützung der Entwicklungsländer im Umgang mit Plastikmüll sie gesprochen worden.
Stichwahl um Präsidentenamt in der Türkei hat begonnen
In der Türkei hat die Stichwahl um das Präsidentenamt begonnen. Die Wahllokale öffneten am Sonntag um 08.00 Uhr Ortszeit (07.00 Uhr MESZ) für die erste Stichwahl in der Geschichte des Landes, sie sollen um 17.00 Uhr Ortszeit schließen. Bei dem Urnengang gilt der langjährige Amtsinhaber Recep Tayyip Erdogan als Favorit, gegen ihn tritt der sozialdemokratische Oppositionsführer Kemal Kilicdaroglu an.
Buzzerbeater: Boston erzwingt Spiel sieben
Ein Buzzerbeater von Derrick White hat den Boston Celtics im Halbfinale der NBA-Play-offs das entscheidende Spiel sieben gegen Miami Heat ermöglicht. Mit der Schlusssirene traf der Guard im Kaseya Center von Miami für die Gäste zum 104:103-Endstand und sorgte damit für den 3:3-Ausgleich in der Serie. Miami vergab auch seinen dritten Matchball zum vorzeitigen Einzug ins Finale gegen die Denver Nuggets.
Zukunft offen: Farke wartet auf die Analyse
Daniel Farke bleibt Trainer von Borussia Mönchengladbach - zumindest in den Freundschaftsspielen, die ab Montag bei der Saisonabschluss-Tour anstehen. Sowohl beim FC Oberneuland als auch beim Halleschen FC wird Farke auf der Bank sitzen. Und danach? "Dann setzen wir uns zusammen und analysieren in aller Ruhe", sagte Sportdirektor Roland Virkus nach dem 2:0 (2:0) gegen den FC Augsburg am letzten Spieltag.
Hamann zu Bayern: "An Respektlosigkeit nicht zu überbieten"
Der frühere Nationalspieler Dietmar Hamann hat harsche Kritik an seinem Ex-Klub Bayern München geübt. Die Verkündung der Trennung von Vorstandschef Oliver Kahn und Sportvorstand Hasan Salihamidzic kurz nach dem Gewinn der elften deutschen Meisterschaft nannte Hamann "bodenlos" und ergänzte: "Was sie heute gemacht haben, das ist an Respektlosigkeit nicht zu überbieten", polterte der 49-Jährige bei Sky.