Letzte Nachrichten
Papst trifft in Marseille mit Macron zusammen und feiert Messe im Stadion
Papst Franziskus will am Samstag in Marseille mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron zusammentreffen. Themen des Gesprächs seien unter anderem die Ukraine und Migrationsfragen, erklärte der Elysée. Macron nimmt am Nachmittag auch an der Abschlussmesse des Papstes mit knapp 60.000 Menschen im Vélodrome von Marseille teil.
US-Vizepräsidentin Harris leitet neu gegründetes Amt gegen Waffengewalt
US-Vizepräsidentin Kamala Harris hat die Leitung eines neu gegründetes Amts zur Prävention von Waffengewalt angetreten. Die USA seien "zerrissen" von Waffengewalt, sagte Harris am Freitag in Washington zu ihrem Amtsantritt. Das im Weißen Haus angesiedelte Office of Gun Violence Prevention soll in erster Linie politische Maßnahmen koordinieren. Versuche, das Waffenrecht im Land zu reformieren, scheitern seit Jahren am Widerstand des Kongresses.
Pläne für internationale Eingreiftruppe im Krisenstaat Haiti nehmen Gestalt an
Die Pläne für eine internationale Eingreiftruppe im Krisenstaat Haiti nehmen immer mehr Gestalt an. "Zehn bis zwölf Länder haben konkrete Angebote für diese Mission gemacht", sagte die stellvertretende US-Außenministerin Victoria Nuland am Freitag nach einem Ministertreffen zu dem von Gewalt erschütterten Karibikstaat am Rande der UN-Generalversammlung in New York. Konkrete Angaben zu den Ländern machte Nuland zunächst nicht.
Früherer langjähriger italienischer Präsident Napolitano mit 98 Jahren gestorben
Der frühere langjährige italienische Präsident Giorgio Napolitano ist tot. Der in Neapel geborene Politiker starb am Freitag im Alter von 98 Jahren. Als Staatschef galt Napolitano als Garant von Stabilität in Italien. Er war von Mai 2006 bis Januar 2015 der elfte Staatspräsident des Landes und erlebte zahlreiche Regierungen. Politiker aller Parteien würdigten Napolitano, die ultrarechte Ministerpräsidentin Giorgia Meloni sprach seiner Familie das "tiefste Beileid" ihres Kabinetts aus.
Guirassy trifft erneut: VfB an der Spitze
Ein überzeugender VfB Stuttgart bleibt dank seines Top-Torjägers Serhou Guirassy das Überraschungsteam der Fußball-Bundesliga. Die Schwaben gewannen auch gegen Aufsteiger Darmstadt 98 hochverdient mit 3:1 (2:1) und setzten sich zumindest vorübergehend an die Tabellenspitze. Es ist der beste Saisonstart des VfB seit 37 Jahren und den legendären Zeiten des "magischen Dreiecks" mit Krassimir Balakow, Giovane Elber und Fredi Bobic.
DEL: Haie siegen auch beim Titelverteidiger München
Geheimfavorit Kölner Haie hat in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) ein Ausrufezeichen gesetzt. Der Altmeister setzte sich beim Titelverteidiger Red Bull München mit 5:2 (0:0, 2:1, 3:1) durch und behauptete mit der Maximal-Ausbeute von neun Punkten aus drei Spielen die Tabellenführung.
Kanadas Premier sagt der Ukraine Hilfspaket in Höhe von 453 Millionen Euro zu
Der kanadische Premierminister Justin Trudeau hat der Ukraine bei einem Besuch von Präsident Wolodymyr Selenskyj finanzielle Hilfen in Höhe von 650 Millionen kanadischen Dollar (rund 453 Millionen Euro) zugesagt. Das über drei Jahre gehende Hilfspaket umfasse rund 50 gepanzerte Fahrzeuge und die Ausbildung ukrainischer Piloten an F-16-Kampfjets, sagte Trudeau am Freitag vor dem kanadischen Parlament in Ottawa.
Spaniens Weltmeisterinnen kehren zurück - und gewinnen
Nach dem WM-Triumph in Australien, dem Kuss-Skandal, einem großen Streik und vielen Verwerfungen sind Spaniens Fußball-Weltmeisterinnen mit einem Last-Minute-Sieg auf den Platz zurückgekehrt - der Auftakt in der Nations League in Schweden stand ganz im Zeichen des Kampfes gegen die Missstände im nationalen Verband. Spanien gewann 3:2 (1:1), vor dem Anpfiff hatten sich die Schwedinnen mit dem Gegner solidarisiert.
Wieder gegen einen Aufsteiger: HSV verliert in Osnabrück
Die Aufsteiger haben den Hamburger SV in der 2. Fußball-Bundesliga aus dem Tritt gebracht. Nach der 1:2-Pleite beim Neuling SV Elversberg verlor der alljährliche Aufstiegskandidat am Freitag auch beim zuvor sieglosen Tabellenletzten VfL Osnabrück mit 1:2 (1:2). Damit verpasste das Team von Trainer Tim Walter die Rückkehr an die Spitze, von der es vor einer Woche gestürzt war.
Bericht: Biden soll Selenskyj doch ATACMS-Raketen in Aussicht gestellt haben
US-Präsident Joe Biden soll dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj einem Medienbericht zufolge doch Raketen vom Typ ATACMS in Aussicht gestellt haben. Biden habe Selenskyj bei ihrem Treffen am Donnerstag im Weißen Haus eine kleine Zahl solcher Raketen mit großer Reichweite zugesagt, berichtete der US-Sender NBC am Freitag unter Berufung auf anonyme Regierungsvertreter.
Kampf um Olympia: Volleyballerinnen unterliegen Polen
Die deutschen Volleyballerinnen haben beim olympischen Qualifikationsturnier in Lodz nach großem Kampf ihre erste Niederlage kassiert - ein Ticket für die Sommerspiele in Paris ist damit vorerst in einige Ferne gerückt. Das Team von Bundestrainer Vital Heynen unterlag den polnischen Gastgeberinnen am Freitagabend mit 2:3 (25:20, 25:27, 21:25, 25:22, 12:15), am fünften Spieltag endete damit die Siegesserie.
Ohne "MVT": DFB-Frauen vermasseln Start in Olympia-Quali
Die Bundestrainerin fehlt, die Krise bleibt: Die deutschen Fußballerinnen haben 50 Tage nach ihrem WM-Desaster einen Fehlstart in die Olympia-Qualifikation hingelegt. Ohne die erkrankte Martina Voss-Tecklenburg unterlag die verunsicherte und harmlose DFB-Auswahl in Dänemark 0:2 (0:1) und steht in der Nations League gleich immens unter Druck.
Papst in Marseille: Seenotrettung von Migranten ist "Pflicht der Menschlichkeit"
Papst Franziskus hat bei seinem Besuch in der südfranzösischen Hafenstadt Marseille mit bewegenden Worten zur Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer aufgerufen. "Menschen, die zu ertrinken drohen, weil sie im Meer ausgesetzt sind, müssen gerettet werden. Das ist eine Pflicht der Menschlichkeit, eine Pflicht der Zivilisation", sagte der Papst am Freitag bei einer Gedenkfeier für Flüchtlinge, die über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen versuchen und bei der gefährlichen Überfahrt oft ums Leben kommen.
Nach illegaler Wasserentnahme: Bauern in Spanien zu Haft verurteilt
Inmitten des Streits um die Wassernutzung ist in Spanien eine Bauernfamilie wegen illegaler Wasserentnahme aus einer Grundwasserschicht, die den zum Unesco-Weltnaturerbe gehörenden Doñana-Nationalpark speist, zu mehr als drei Jahren Haft verurteilt worden. Die vier Männer und eine Frau seien wegen Umweltdelikten schuldig befunden worden, weil sie das Ökosystem in dem Schutzgebiet im südspanischen Andalusien "ernsthaft gefährdet" hätten, wie aus dem von der Nachrichtenagentur AFP eingesehenen Urteil eines Gerichts in Sevilla hervorgeht. Sollte das Urteil von einer höheren Instanz bestätigt werden, wäre es nach Angaben der Tageszeitung "El País" die erste Gefängnisstrafe wegen illegalen Wasserabpumpens in Doñana.
Angst vor aserbaidschanischem Einmarsch in Berg-Karabachs Hauptstadt Stepanakert
In der umstrittenen Kaukasusregion Berg-Karabach ist die Gebietshauptstadt Stepanakert nach Angaben der pro-armenischen Behörden komplett von aserbaidschanischen Truppen umzingelt. "Die Leute haben Angst, dass aserbaidschanische Soldaten jeden Moment die Stadt betreten und mit dem Töten beginnen könnten", sagte eine Behördensprecherin am Freitag. In Armenien wuchs derweil der Druck auf Regierungschef Nikol Paschinjan, dem seine Kritiker zu große Nachgiebigkeit gegenüber Aserbaidschan vorwerfen.
Charles III. lässt Frankreich-Besuch auf Bioweingut ausklingen
Der britische König Charles III. und seine Frau Camilla haben ihren Staatsbesuch in Frankreich am Freitag bei einer Weinprobe auf einem Bioweingut bei Bordeaux ausklingen lassen. Sie ließen sich dort unter anderem die Lamas zeigen, die das Château Smith Haut Lafitte zum Beseitigen unerwünschter Pflanzen einsetzt. Der König hatte während des dreitägigen Frankreich-Besuchs den Schwerpunkt auf Umweltthemen gelegt.
Nach Migrationspakt mit Tunesien: EU zahlt 127 Millionen Euro
Gut zwei Monate nach Abschluss des Migrationspakts mit Tunesien zahlt die Europäische Union 127 Millionen Euro an das Land aus. Die Finanzhilfe werde in den kommenden Tagen auf den Weg gebracht, sagte eine EU-Kommissionssprecherin am Freitag in Brüssel. Gut die Hälfte des Geldes - 67 Millionen Euro - ist für den Kampf gegen Schleuser vorgesehen. Die restlichen 60 Millionen Euro sollen das wirtschaftlich angeschlagene nordafrikanische Land stärken.
Einflussreicher US-Senator wegen Korruptionsvorwürfen angeklagt
Der einflussreiche demokratische US-Senator Robert Menendez ist wegen Korruptionsvorwürfen angeklagt worden. Die Bundesstaatsanwaltschaft von New York wirft dem Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses des Senats in der am Freitag vorgelegten Anklage vor, von drei Geschäftsleuten aus dem Bundesstaat New Jersey von 2018 an hunderttausende Dollar an Schmiergeldern angenommen zu haben.
Ukraine greift Hauptquartier der Schwarzmeerflotte auf der Krim an
Die Ukraine hat am Freitag das Hauptquartier der russischen Schwarzmeerflotte auf der Krim angegriffen. Nach Angaben der Behörden der von Russland annektierten Halbinsel brach durch den Raketenangriff in dem Hauptquartier in Sewastopol ein Feuer aus, ein russischer Soldat galt danach als vermisst. Die ukrainische Armee sprach von einem "erfolgreichen Angriff". Wenig später meldeten die Behörden auf der Krim zudem eine "beispiellose" Cyberattacke auf die Internetdienste der Halbinsel.
Ex-Präsident der Zentralafrikanischen Republik zu lebenslanger Zwangsarbeit verurteilt
Der im Exil lebende frühere Präsident der Zentralafrikanischen Republik, François Bozizé, ist in Abwesenheit zu lebenslanger Zwangsarbeit verurteilt worden. Er wurde unter anderem der "Verschwörung" und "Rebellion" für schuldig befunden, wie aus dem Urteil des Berufungsgerichts in der Hauptstadt Bangui hervorgeht, das die Nachrichtenagentur AFP am Freitag einsehen konnte.
Streik bei General Motors und Stellantis in den USA wird ausgeweitet
Der historische Streik in der US-Autoindustrie wird bei zwei der drei großen Autobauer ausgeweitet: Die mächtige Autogewerkschaft UAW rief am Freitag zum Streik in allen 38 Ersatzteilvertriebszentren von General Motors (GM) und Stellantis auf. Dort sind die Verhandlungen über die Forderungen nach Lohnererhöhungen festgefahren. Nicht ausgeweitet wurde der Streik bei Ford, da es dort Bewegung gebe. Zusammen sind die Autobauer die "Big Three" des Landes.
176. Volksfest auf dem Cannstatter Wasen in Stuttgart eröffnet
In Stuttgart hat am Freitag das zweitgrößte Volksfest Deutschlands begonnen. Oberbürgermeister Frank Nopper (CDU) eröffnete das Fest auf dem Cannstatter Wasen mit dem traditionellen Fassanstich. Das 176. Cannstatter Volksfest in Baden-Württembergs Landeshauptstadt geht noch bis zum 8. Oktober.
Ein Jahr nach Anschlag auf Flüchtlingsheim in Sachsen Verdächtiger ermittelt
Knapp ein Jahr nach einem Brandanschlag auf eine geplante Flüchtlingsunterkunft im sächsischen Bautzen ist ein Tatverdächtiger ermittelt worden. Ein 38-jähriger Mann aus Bautzen wird für den Angriff verantwortlich gemacht, wie das sächsische Landeskriminalamt (LKA) am Freitag in Dresden mitteilte. Auf seine Spur hätten die intensive Ermittlungsarbeit und Hinweise aus der Bevölkerung geführt.
Esken lehnt Einstufung von Maghreb-Ländern als sichere Herkunftsstaaten ab
Die SPD-Vorsitzende Saskia Esken lehnt die Forderung der FDP ab, die Maghreb-Staaten Tunesien, Algerien und Marokko zu sicheren Herkunftsländern zu erklären. "Wir haben mit den Koalitionspartnern vereinbart, Georgien und Moldau zu sicheren Herkunftsstaaten zu erklären", sagte sie am Freitag zu "Zeit Online". Für die Maghreb-Länder "gilt das nicht", betonte sie.
Smog-Alarm in Manila: Vulkanausbruch sorgt für massive Luftverschmutzung
Ein Vulkanausbruch sorgt für massive Luftverschmutzung auf den Philippinen: Über der Hauptstadt Manila und umliegenden Provinzen hing am Freitag dichter Smog. Tausende Menschen in der dicht besiedelten Region waren von einer Warnung der Behörden betroffen, möglichst nicht ins Freie zu gehen und Türen und Fenster geschlossen zu halten, um sich vor den giftigen Gasen des Vulkans zu schützen. Viele Schulen blieben geschlossen.
Papst in Marseille: Gedenken für im Mittelmeer ertrunkene Flüchtlinge geplant
Papst Franziskus ist am Freitag zu einem zweitägigen Besuch in Marseille eingetroffen, den er dem Schicksal der über das Mittelmeer kommenden Flüchtlinge widmen will. Nach einem Gebet in der Kirche Notre-Dame de la Garde, die auf einem Hügel über der südfranzösischen Hafenstadt liegt, will er der auf der Flucht im Mittelmeer ertrunkenen Migranten gedenken. "Das Mittelmeer ist zu einem Friedhof geworden", betont der Papst immer wieder.
Bistum Essen lässt Hengsbach-Skulptur von Domhof entfernen
Das Bistum Essen will eine am Essener Domhof errichtete Skulptur des unter Missbrauchsverdacht stehenden verstorbenen Kardinals Franz Hengsbach entfernen lassen. Eine entsprechende Entscheidung trafen die Domkapitulare einvernehmlich, wie das Bistum am Freitag nach einer Sondersitzung mitteilte. Der amtierende Essener Bischof Franz-Josef Overbeck räumte Fehler im Umgang mit dem 1991 verstorbenen Hengsbach ein.
Netanjahu sieht Israel "an Schwelle" zu Abkommen mit Saudi-Arabien
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat sich bei der UN-Generaldebatte optimistisch über die Chancen einer baldigen Normalisierung der Beziehungen seines Landes zu Saudi-Arabien gezeigt. Beide Länder stünden "an der Schwelle" zu einem "historischen Frieden", sagte Netanjahu am Freitag vor der UN-Vollversammlung in New York.
Bericht: Bund schiebt 30 Milliarden Euro an unausgegebenen Mitteln vor sich her
Die Haushaltslage des Bundes verschlechtert sich - dennoch haben viele Ministerien der Bundesregierung offenbar Schwierigkeiten, ihr Geld auszugeben. Bis Ende vergangenen Jahres hätten sich die so genannten Ausgabenreste der Ministerien auf 31,1 Milliarden Euro erhöht, wie der "Spiegel" am Freitag unter Berufung auf eine Übersicht des Bundesfinanzministeriums berichtete. Dies seien rund zehn Milliarden Euro mehr gewesen als im Jahr zuvor.
Ukrainische Armee bekennt sich zu "erfolgreichem Angriff" auf der Krim
Die ukrainische Armee hat den Angriff am Freitag auf das Hauptquartier der russischen Schwarzmeerflotte auf der Krim für sich reklamiert. "Am 22. September, gegen 12.00 Uhr, haben die ukrainischen Verteidigungskräfte einen erfolgreichen Angriff auf das Hauptquartier der Schwarzmeerflotte Russlands im vorübergehend besetzten Sewastopol ausgeführt", teilte der Pressestab der ukrainischen Armee im Onlinedienst Telegram mit.
Klimaschutzgesetz: Union und Umweltorganisationen kritisieren Änderungen scharf
Die Union hat die geplante Änderung des Klimaschutzgesetzes im Bundestag scharf kritisiert. "Mit ihrer Gesetzesänderung entkernen sie das Klimaschutzgesetz", sagte der CDU-Abgeordnete Thomas Gebhardt am Freitag an die Bundesregierung gerichtet. "Sie machen es unverbindlicher, sie weichen es auf." Ähnliche Vorwürfe erhoben auch Umweltverbände. SPD und Grüne verteidigten die Reform - übten aber auch Selbstkritik. Die FDP begrüßte die Reform hingegen als "großen Meilenstein".
Getöteter Sechsjähriger in Mecklenburg-Vorpommern: Ermittler werten Spuren aus
Acht Tage nach dem gewaltsamen Tod eines sechsjährigen Jungen in Pragsdorf in Mecklenburg-Vorpommern werten die Ermittlerinnen und Ermittler weiter Spuren aus. Gewisse für die Auswertung notwendige biologische Prozesse könnten nicht manuell beschleunigt werden, teilte die Polizei in Neubrandenburg am Freitag mit. Es geht um Spuren von der Kleidung des Jungen und von dem Messer, mit dem er womöglich erstochen wurde.