Letzte Nachrichten
Israels Armee: Bodeneinsatz im Gazastreifen wird in der Nacht ausgeweitet
Die israelische Armee will nach eigenen Angaben ihren Einsatz von Bodentruppen im Gazastreifen in der Nacht zum Samstag ausdehnen. Die Bodentruppen "weiten ihre Bodenoperation heute Nacht aus", kündigte Armeesprecher Daniel Hagari am Freitagabend an. UN-Generalsekretär António Guterres warnte angesichts der Lage der Zivilbevölkerung im Gazastreifen vor einer "beispiellosen Lawine menschlichen Leids".
"Verantwortungsvoller" Wettbewerb: Biden trifft chinesischen Außenminister Wang
Der chinesische Außenminister Wang Yi hat bei seinem Washington-Besuch US-Präsident Joe Biden getroffen. Biden betonte dabei am Freitag nach Angaben des Weißen Hauses, "dass die USA und China den Wettbewerb in ihren Beziehungen verantwortungsvoll managen und offene Kommunikationskanäle unterhalten müssen".
Fortuna stürmt auf Platz eins - Fürth deklassiert Osnabrück
Fortuna Düsseldorf ist an die Tabellenspitze der 2. Fußball-Bundesliga gestürmt und hat das Debüt von Eintracht Braunschweigs Interimstrainer Marc Pfitzner verdorben. Die Fortuna gewann zum Auftakt des elften Spieltags 4:1 (2:0) beim Tabellenletzten und kletterte zumindest bis Samstag auf Platz eins. Auch Braunschweigs Niedersachsen-Rivale VfL Osnabrück kassierte mit 0:4 (0:1) bei Greuther Fürth eine empfindliche Pleite.
Nach "MVT"-Chaos: DFB-Frauen bescheren Hrubesch Traum-Debüt
Die deutschen Fußballerinnen blenden die Posse um Martina Voss-Tecklenburg erfolgreich aus. Lea Schüller beschert Interims-Bundestrainer Horst Hrubesch beim klaren Sieg gegen Wales ein Traumdebüt.
Sprecher: Israels Armee wird Bodeneinsatz im Gazastreifen in der Nacht ausweiten
Die israelische Armee will nach eigenen Angaben ihren Einsatz von Bodentruppen im Gazastreifen in der Nacht zum Samstag ausdehnen. Die Bodentruppen "weiten ihre Bodenoperation heute Nacht aus", kündigte Armeesprecher Daniel Hagari am Freitagabend an. Bereits in den beiden Vornächten hatte die israelische Armee Bodeneinsätze mit Panzern in dem Palästinensergebiet ausgeführt.
68 Tage nach Kuss-Skandal: Hermoso mit Traum-Comeback
Fußball-Weltmeisterin Jenni Hermoso hat nach dem Kuss-Skandal um den ehemaligen Verbandspräsident Luis Rubiales ihr Comeback für die spanische Fußballerinnen gegeben - und ist gleich zur Spielerin des Spiels geworden. Die 33-Jährige wurde am Freitag im Nations-League-Spiel in Italien in der 68. Minute eingewechselt - 68 Tage nach dem folgenschweren Vorfall bei der WM-Siegerehrung - und erzielte in der 89. Minute den entscheidenden Treffer zum 1:0-Endstand.
Nach "MVT"-Theater: Schüller rettet wieder Hrubeschs Debüt
Doppelpackerin Lea Schüller hat die deutschen Fußballerinnen nach dem "MVT"-Theater zum bitter nötigen Pflichtsieg geführt und Horst Hrubesch schon wieder ein gelungenes Debüt beschert. Ohne die verletzte Kapitänin Alexandra Popp gewann der zweimalige Weltmeister beim Einstand von Interimstrainer Hrubesch in der Nations League letztlich deutlich mit 5:1 (1:1) gegen Wales.
Ex-Premierminister Boris Johnson heuert bei rechtsgerichtetem Sender GB News an
Der frühere britische Premierminister Boris Johnson kehrt zu seinen beruflichen Wurzeln als Journalist zurück: Vom kommenden Jahr an werde er als Moderator, Programm-Macher und Kommentator im Sender GB News zu sehen sein, teilte Johnson am Freitag mit. "Ich werde über die großen Möglichkeiten und Herausforderungen für das 'globale Britannien' sprechen - und warum uns die besten Zeiten noch bevorstehen", betonte er.
Angriff auf niederländischen Rechtspopulisten: Partei setzt Wahlkampf aus
Nach dem Angriff eines Mannes mit einem Regenschirm auf den niederländischen Politiker Thierry Baudet hat dessen rechtspopulistische Partei Forum für Demokratie ihren Wahlkampf ausgesetzt. Baudet habe eine leichte Gehirnerschütterung erlitten, es gehe ihm den Umständen entsprechend, teilte die Partei am Freitag mit.
Bund bestätigt Gespräche mit Siemens Energy über Garantien
Die Bundesregierung hat Gespräche mit dem kriselnden Energietechnikkonzern Siemens Energy bestätigt. Die Regierung sei mit dem Unternehmen "in intensiven Gesprächen", sagte am Freitag eine Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums in Berlin. Siemens-Energy-Aufsichtsratschef Joe Kaeser betonte in der "Welt am Sonntag", es gehe lediglich um staatliche Garantien. "Das Unternehmen benötigt erkennbar kein Geld vom Staat."
Papst ermöglicht Disziplinarverfahren gegen missbrauchsverdächtigen Ex-Jesuiten
Der international bekannte Mosaikkünstler und ehemalige Jesuit Marko Rupnik muss mit einem kirchlichen Verfahren wegen Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs von mehreren Ordensschwestern rechnen. Papst Franziskus habe die zuständige kirchliche Behörde gebeten, die Verjährungsfrist aufzuheben und Ermittlungen gegen den slowenischen Geistlichen aufzunehmen, teilte der Vatikan am Freitag mit. "Der Papst ist fest davon überzeugt, (...) dass die Kirche die Leidenden aufmerksam anhören muss".
Bericht: Volkswagen will 2000 Stellen bei Software-Tochter Cariad streichen
Der Autohersteller Volkswagen will einem Medienbericht zufolge 2000 Stellen bei seinem Software-Tochterunternehmen Cariad streichen. Der Vorstand habe einem entsprechenden Konzept in einer Sitzung zugestimmt, berichtete das "Manager Magazins" am Freitag. Der Stellenabbau sei Teil eines Sanierungsplans für Cariad und soll demnach 2024 beginnen.
Tausende demonstrieren in Jordanien gegen Israels Luftangriffe auf Gazastreifen
In Jordanien haben tausende Menschen gegen die israelischen Luftangriffe im Gazastreifen demonstriert und eine Annullierung des 1994 mit Israel geschlossenen Friedensvertrags gefordert. Begleitet von einem großen Polizeiaufgebot gingen am Freitag in der Hauptstadt Amman mindestens 5000 Menschen auf die Straße, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Viele von ihnen hatten Palästinenserflaggen und jordanische Fahnen bei sich.
"Hartes Jahr" für Cognac-Hersteller Rémy Cointreau wegen sinkender Verkäufe
Der französische Wein- und Spirituosen-Hersteller Rémy Cointreau hat wegen sinkender Verkäufe Kostensenkungen in Höhe von 100 Millionen Euro angekündigt. "Dieses Jahr ist ein sehr hartes Jahr für uns", sagte Finanzvorstand Luca Marotta am Freitag bei einer Telefonkonferenz mit Investoren. Im ersten geschäftlichen Halbjahr von April bis September fielen die Verkaufszahlen des Konzerns um 26,6 Prozent auf 636,7 Millionen Euro.
Macron kritisiert Israels Vorgehen im Gazastreifen - Scholz betont "Solidarität"
Nach der EU-Gipfeleinigung zum Nahost-Krieg sind die unterschiedlichen Haltungen Deutschlands und Frankreichs wieder offen zutage getreten. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron verschärfte zum Abschluss der Beratungen am Freitag seinen Tonfall gegenüber Israel und übte Kritik an dem Vorgehen des Landes im Gazastreifen. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hob dagegen die Solidarität der 27 Mitgliedsländer mit Israel hervor.
Polizisten retten in Hessen verwahrlostes Minischwein von Balkon
Polizisten haben im hessischen Sinntal ein verwahrlostes Minischwein von einem Balkon gerettet. Nachbarn informierten am Donnerstag die Beamten darüber, dass das Tier in dem offenbar seit Wochen unbewohnten Haus zurückgelassen wurde, wie das Polizeipräsidium in Offenbach am Freitag berichtete. Tatsächlich war das Schwein verwahrlost, abgemagert und brauchte dringend Futter. Eine Wasserschüssel auf dem zwei Quadratmeter kleinen Balkon war voller Sägespäne.
Zweieinhalb Jahre Haft für Putzkraft wegen sexueller Übergriffe auf Patientinnen
Wegen sexueller Übergriffe auf hochbetagte Klinikpatientinnen hat das Landgericht Detmold in Nordrhein-Westfalen eine Putzkraft zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt. Die Richterinnen und Richter sahen es am Freitag nach Angaben einer Gerichtssprecherin als erwiesen an, dass sich der 60-jährige Angeklagte an vier Frauen im Alter von 87 und 88 Jahren verging.
Stationäre Grenzkontrollen verlängert - 3700 unerlaubte Einreisen in zehn Tagen
In den ersten zehn Tagen stationärer Kontrollen an den Grenzen zu Polen, Tschechien und der Schweiz hat die Bundespolizei 3700 unerlaubte Einreisen registriert. Wie eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums am Freitag weiter sagte, wurden die Kontrollen wegen der anhaltend hohen Ankunftszahlen und Schleuseraktivitäten "für weitere 20 Tage" verlängert. CDU-Chef Friedrich Merz warnte unterdessen angesichts hoher Geflüchtetenzahlen vor einer Überlastung von Schulen und Nachteilen auch für deutsche Schüler.
Freispruch für Erzieherinnen nach Tod von Kitakind in Gelsenkirchen
Nach dem Tod eines Zweijährigen in einer Gelsenkirchener Kita hat das Amtsgericht der Stadt zwei Erzieherinnen vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung freigesprochen. Die Voraussetzungen für eine Verurteilung lägen nicht vor, sagte ein Gerichtssprecher am Freitag. Dem Gericht zufolge konnten die Erzieherinnen das Unglück nicht vorhersehen.
Serie von Bombendrohungen gegen Schulen und Behörden reißt nicht ab
Die seit mehreren Tagen andauernde Serie von Bombendrohungen gegen Schulen und Behörden in Deutschland reißt nicht ab. Am Freitag wurden nach Angaben der Polizei in mehreren Bundesländern wieder zahlreiche Einrichtungen per E-Mail bedroht, darunter etwa Schulen in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg sowie das Rathaus von Erfurt in Thüringen. Nirgendwo wurden laut Polizei gefährliche Gegenstände gefunden.
Macron fordert "humanitäre Waffenruhe" im Gazastreifen
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat sich für humanitäre Zwecke für eine Waffenruhe im Konflikt zwischen der radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas und Israel ausgesprochen. Eine "humanitäre Waffenruhe" sei derzeit angebracht, um für den Schutz der Zivilbevölkerung im Gazastreifen zu sorgen, sagte Macron am Freitag zum Abschluss des EU-Gipfels in Brüssel. Diese Forderung geht darüber hinaus, was die EU-Staats- und Regierungschefs in ihrer gemeinsamen Erklärung gefordert hatten.
Özdemir kritisiert Russland und China für Blockade antarktischer Schutzgebiete
Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) hat China und Russland für ihre Blockade bei der Einrichtung neuer Meeresschutzgebiete in der Antarktis kritisiert. Die anhaltende Blockade beider Länder verdeutliche einmal mehr, dass Russland "als konstruktiver Partner in der globalen Zusammenarbeit längst abgeschrieben" sei, sagte Özdemir am Freitag der Nachrichtenagentur AFP anlässlich der Jahrestagung der Kommission zur Erhaltung der lebenden Meeresschätze in der Antarktis (CCAMLR).
UN-Organisation warnt vor "noch mehr Toten" wegen Abriegelung des Gazastreifens
Während Israel die zweite Nacht in Folge Bodentruppen und Panzer im Gazastreifen eingesetzt hat, warnt eine UN-Organisation vor weiter steigenden Todeszahlen infolge der Abriegelung des Gebietes. "Menschen in Gaza sterben nicht nur durch die Bomben, es werden bald noch sehr viele mehr an den Folgen der Abriegelung sterben", sagte der Chef des UN-Hilfswerks für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA), Philippe Lazzarini, am Freitag in Jerusalem.
Kommission: Womöglich 200.000 Missbrauchsopfer durch Geistliche in Spanien
In Spanien könnten einem Bericht einer Untersuchungskommission zufolge in vergangenen Jahrzehnten mehr als 200.000 Menschen als Minderjährige von katholischen Geistlichen sexuell missbraucht worden sein. Die unabhängige Kommission veröffentlichte am Freitag ihre Untersuchungsergebnisse zur Pädokriminalität in der katholischen Kirche in Spanien.
Debatte in der CDU über Umgang mit künftiger Wagenknecht-Partei
In der CDU ist angesichts der 2024 anstehenden Landtagswahlen eine Debatte über den Umgang mit der künftigen Partei von Sahra Wagenknecht entbrannt. In der CDU-Bundesspitze stößt Wagenknechts Angebot, in Ostdeutschland Regierungsbündnisse zu bilden, auf Ablehnung. Dagegen wollen die CDU-Landesvorsitzenden von Brandenburg, Jan Redmann, und Thüringen, Mario Voigt, dem nicht von vornherein eine Absage erteilen. Wie Wagenknecht unterdessen mitteilte, soll der Begriff "links" nicht im Namen ihrer Partei vorkommen.
Bundesliga-Saison 2024/25 startet am 23. August
Die Fußball-Bundesliga startet am 23. August in die Saison 2024/2025. Das geht aus dem am Freitag veröffentlichten Rahmenterminkalender für die Spielzeit nach der Heim-EM hervor. Eine Woche zuvor stehen bereits die erste Runde im DFB-Pokal (16. bis 19. August) und der Supercup (17. August) an.
Lehrerschwund: Zahl der Aussteiger an öffentlichen Schulen gestiegen
Die Zahl der Lehrerinnen und Lehrer an öffentlichen Schulen, die ihren Job gekündigt haben, ist in einigen Bundesländern deutlich gestiegen. Wie das Nachrichtenmagazin "Spiegel" am Freitag unter Berufung auf eine Umfrage unter den Landesbildungsministerien berichtete, kehrten beispielsweise in Niedersachsen im vergangenen Jahr fast fünfmal so viele Lehrkräfte der Schule den Rücken wie zehn Jahre zuvor. Insgesamt gaben 333 von ihnen ihre Stelle auf.
Erneute Brandstiftung an geplanter Flüchtlingsunterkunft in Dresden
In Dresden haben Unbekannte erneut versucht, eine geplante Flüchtlingsunterkunft in Brand zu setzen. Die Täter entzündeten eine größere Menge brennbarer Flüssigkeit unmittelbar unterhalb eines am Gebäude rankenden Strauches, der teilweise Feuer fing, wie das Landeskriminalamt Sachsen am Freitag in Dresden mitteilte. An der Fassade des Gebäudes, das künftig als Asylunterkunft genutzt werden soll, entstanden Verrußungen.
Hamas meldet mehr als 3000 getötete Kinder im Gazastreifen
Die Zahl der seit Kriegsbeginn getöteten Kinder im Gazastreifen ist nach Angaben des dortigen Gesundheitsministeriums auf mehr als 3000 gestiegen. Insgesamt seien 7326 Menschen getötet worden, unter ihnen 3038 Kinder, teilte das von der radikalislamischen Palästinenserorganisation geleitete Ministerium am Freitag mit. Die Zahl der Verletzten wurde mit knapp 19.000 angegeben. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
Flugkonzerne Air France-KLM und IAG verbuchen Gewinnsteigerungen
Dank eines guten Sommergeschäfts haben die Luftfahrtkonzerne Air France-KLM und IAG im dritten Quartal hohe Gewinne verzeichnen können. Die niederländisch-französische Gruppe Air France-KLM vermeldete am Freitag einen Gewinn von 931 Millionen Euro, eine Verdoppelung im Vergleich zu Vorjahreszeitraum. IAG, Konzernmutter von Britisch Airways und Iberia, erklärte einen Gewinn von 1,2 Milliarden Euro, ein Anstieg um 44 Prozent.
Australien will tausende Wildpferde in Nationalpark aus Hubschrauber abschießen
Die Behörden des australischen Bundesstaats New South Wales haben den Abschuss von tausenden Wildpferden aus Hubschraubern angekündigt. Zum Schutz der heimischen Arten solle bis 2027 die Zahl der sogenannten Brumbys im Kosciuszko-Nationalpark von derzeit rund 19.000 auf 3000 reduziert werden, teilte die Umweltschutzministerin des Bundesstaats, Penny Sharpe, am Freitag mit. Sie verteidigte die umstrittene Maßnahme damit, dass andere Methoden wenig erfolgreich gewesen seien.
Grenzkontrollen zu Polen und Tschechien verlängert
Angesichts einer weiter hohen Zahl unerlaubt einreisender Flüchtlinge hat die Bundesregierung die stationären Grenzkontrollen zu Polen, Tschechien und der Schweiz verlängert. Berlin habe die EU-Kommission informiert, dass die Kontrollen "für weitere 20 Tage" fortgeführt würden, sagte eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums am Freitag in Berlin. Denn irreguläre Einreisen und Schleusungen Geflüchteter seien "weiterhin auf einem deutlich zu hohen Niveau".